Der schönste Tag im Leben des Alexander Berkman

Zum 100. Jubiläum der Russischen Revolution stellt das kleine Büchlein die Frage: wie hätte die Revolution gelingen können?

Bini Adamczak
Der schönste Tag im Leben des Alexander Berkman
Vom womöglichen Gelingen der Russischen Revolution
Taschenbuch | 110*180 mm
ca. 176 Seiten | ca. 12.80 EUR [D]
ISBN 978-3-96042-026-2 | WG 2-973
Neuerscheinung Oktober 2017

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1920 wurde Alexander Berkman zusammen mit Emma Goldman und 247 weiteren politischen Gefangenen aus dem Gefängnis in den USA in die junge Sowjetunion abgeschoben. Seine Ankunft in der Russischen Revolution beschrieb der Anarchist als den schönsten Tag seines Lebens. Die Enttäuschung folgte schnell. Nach der Niederschlagung des Kronstädter Aufstands verließen Berkman und Goldman das sozialistische Russland und kritisierten scharf dessen autoritäre Verwandlung. Aber war diese Entwicklung notwendig? Oder hätte die Geschichte auch anders ausgehen können? Zum 100. Jahrestag der Russischen Revolution fragt Bini Adamczak, wie sich Scheitern und Niederlage der Revolution hätten vermeiden lassen: Gab es die historische Möglichkeit auf eine egalitäre, libertäre und solidarische Union der Räte? Welcher Weg hätte dafür eingeschlagen werden müssen – und von wem? Die Autorin diskutiert historische Modelle wie kontrahistorische Potenziale und stellt die Frage: Unter welchen Bedingungen hätten Berkman und seine politischen Nachfahren – wir – noch schönere Tage erleben können?

Die Autorin:
Bini Adamczak lebt in Berlin. Die Theoretikerin ist leidenschaftlich überzeugt vom Primat der Praxis. Zuletzt erschien in der edition assemblage von ihr „gestern morgen“.

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Why I stopped making merch for a revolution, that does not happen

Eine bittere Liebesgeschichte/Abhandlung vom Überleben als
Künstler*in in aktivistischen Zusammenhängen.

A bitter love story/essay of survival as an artist in activist communities.

 

Yori Gagarim
Why I stopped making merch for a revolution, that does not happen
Broschur | 93*138 mm
ca. 48 Seiten | ca. 5.00 EUR [D]
ISBN 978-3-96042-024-8 | WG 2-973
Neuerscheinung ca. Mai/Juni 2017

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„Warum ich aufgehört habe, Merch für eine Revolution zu machen, die nicht passiert.“ ist ein schwindelerregendes Essay über Kunst, Aktivismus und Überleben. Dieser innerhalb weniger Tage niedergeschriebe innere Monolog fängt mehr als zwei Jahrzehnte voller wertvoller Erfahrungen und herber Enttäuschungen ein und verknüpft das Aufwachsen in einer d.i.y.-Familie mit geschätzten und gefragten Qualitäten sowohl in gegenwärtigen Subkulturen als auch im Neoliberalismus. Es ist eine sehr persönliche Betrachtung auf den Kampf um einen Lebensunterhalt als autodidaktische*r und professionelle*r Künstler*in innerhalb alternativer Strukturen und wie nahe (selbst-)Ausbeutung und Ernüchterung gehen und treffen können. Die Story beginnt in den Überbleibseln des Punk in den 80ern, streift die Anfänge von Streetart sowie anarchistische und queerer Subkulturen in Berlin und endet schließlich 2016, wo Frustration, Langeweile und Missbrauch zu der schwierigen Entscheidung führten, sich selbst zu kündigen und das einst heiss geliebte aufzugeben. Es ist intensiver Lesestoff vom Loslassen, reich an scharfen Analysen queerer/linker Politiken und trotz allem voller Liebe und Leidenschaft zu ihr.

„Why I stopped making merch for a revolution that does not happen.“ is a spiraling essay on art, activism and survival. Written down within a couple of days this inner monologue captures more than two decades of precious experiences and harsh disappointments and connects growing up in a d.i.y.-family to marketable skills in recent subcultures and neoliberalism. It is a very personal approach on how to make a living as an self-taught d.i.y-artist while doing professional work in alternative communities and how (self)exploitation and disillusionment hits close to home. The story starts in the left-overs of punk in the 80ties, glances at the beginnings of streetart, anarchist and queer subcultures in Berlin and comes to an end in 2016, where frustration, boredom and abuse let to this difficult decision of dismissing yourself from what you (once) loved. It is an intense read of letting go, rich of sharp dissections of queer/leftist politics but full of love and passion after all


Der*die Autor*in:

Yori Gagarim macht Comix, Kram, Kunst, Konzepte und viel Chaos.
Professionelles d.i.y., visuelle Politik und queere Gebrauchsgrafik sind die Eckpfeiler Yoris bisheriger Arbeiten, die in immer wieder neuen Formen daherkommen und sich über vier Kontinente verbreitet haben.
Humor und Bitterkeit sind ständige Begleiter, ebenso wie diverse Label und Widersprüche.
Yori Gagarim makes art’n'stuff, comix, concepts and a lot of chaos.
Professional d.i.y., visual politics and queer utility graphics are the cornerstones of Yoris previous work, which are constantly emerging in new forms and are spread over four continents.
Humor and bitterness are constant companions, as well as various labels and contradictions.

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Buchprojekt Anarcha-Feminismus: Aufruf zu Texteinreichungen / Call for papers

Im Verlag edition assemblage möchten wir, die Gruppen Lila Lautstark aus Dortmund und about:fem aus Köln gemeinsam mit Einzelpersonen aus Münster, ein Buch zu Anarcha-Feminismus erarbeiten.

Die Idee entstand, da im deutschsprachigen Raum die Selbstbezeichnung als anarcha-feministisch wieder zuzunehmen scheint und wir gerne aktuelle Debatten und Standpunkte sammeln möchten. Das Buch soll kein erneuter historischer Abriss der Bewegungsgeschichte werden, sondern nach einer kurzen Einführung aktuelle (anti-)politische anarchistische und feministische Fragen bearbeiten, beantworten und aufwerfen.

Dazu seid ihr gefragt: Wir freuen uns über Einreichungen zum Thema! Egal ob Sachtexte, Gedichte, Erfahrungsberichte, Zeichnungen,… wenn ihr Ideen habt sagt bis zum 15.07.2017 an afem-buchprojekt [ät] riseup.net bescheid und wir antworten euch, wie’s weiter geht. Dabei möchten wir versuchen, die Hierarchie zwischen Herausgeber*innen und Autor*innen möglichst gering zu halten, in dem Bewusstsein, dass sie dennoch exisitiert. Da ein gedrucktes Buch einen begrenzten Umfang hat, werden wir uns überlegen, Texte die es nicht in die Printversion schaffen, zusätzlich online zu veröffentlichen. Wir wünschen uns sowohl einführende als auch tiefgründigere Artikel. Uns geht es unter anderem darum, die eigene Bewegung zu kritisieren und Leerstellen zu füllen, aber auch darum, bürgerlich-feministische und linksliberale Debatten zu radikalisieren. Dabei ist uns ein Sprachgebrauch wichtig, der auch außerhalb akademischer Kreise leicht verständlich ist.

Themen, die wir gerne im Buch sehen würden, zu denen wir noch Autor*innen suchen, sind folgende:

Cis-Sexismus, Transmisogynie, Heteronormativität
Lebensrealität von Trans*-Personen (auch in der linken Szene)
Rassistische Ausschlüsse in feministischen, anarchistischen und linken Kreisen
Begriff “trans” aus antirassistischer /anti-kolonialer Perspektive
Rassismus in anarchistischen und feministischen Theorien
Kollektives Leben, Wohnen, Arbeiten
Anarcha-Feministische Perspektiven auf Frei- und Schutzräume
Angst und Aktivismus
Bildung
Rache
Klassismus allgemein, im Anarchismus und im Feminismus
spezifisch anarcha-feministische Kritik des Kapitalismus
Feminismus und Anarchismus-Verbindungen und Widersprüche
Anarchistische Kritik an feministischen Strömungen
Anarchistische Kritik an feministischen Bündnissen mit diskriminierenden Gruppen
Gute Gründe, warum sich Feminist*innen zum Teil nicht anarchistisch nennen

Ihr könnt uns gerne auch darüber hinaus anarcha-feministische Sichtweisen auf Themen, die euch wichtig sind, zuschicken.

Für Rückfragen sind wir natürlich ansprechbar! Wir freuen uns auch, wenn ihr den Aufruf weiterleitet.

about:fem (aboutfem.blogsport.de)
lila lautstark (https://lilalautstark.noblogs.org/)
edition assemblage (http://www.edition-assemblage.de/)

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Rennrad, coffee to go und Datingportal – wie der Neoliberalismus unseren Alltag prägt

Die Brücke, Wilmergasse 2, 48143 Münster
24.04.2017 -
19:30 to 21:30


Lesung von Sebastian Friedrich aus seinem neuen Buch „Lexikon der
Leistungsgesellschaft

Sebastian Friedrich
Lexikon der Leistungsgesellschaft
Wie der Neoliberalismus unseren Alltag prägt
Taschenbuch 110x180mm

In seinem neuen Buch „Lexikon der Leistungsgesellschaft“
durchstreift der Autor Sebastian Friedrich die alltägliche Begriffe
der »Leistungsgesellschaft« und erkundet so die vorherrschende
Ideologie des flexiblen Kapitalismus: den Neoliberalismus. Dieser
ist weit mehr als ein wirtschafts- und sozialpolitischer Ansatz.
Die neoliberale Ideologie prägt unsere Persönlichkeit, unser
Denken, unser Handeln. Während wir Sport treiben, wir über unseren
Arbeitgeber sprechen, als sei er unser bester Freund, wir in
Dating-Portalen nach der Liebe fürs Leben oder dem schnellen Sex
suchen, wir unser 70er Jahre-Rennrad das Altbau-Treppenhaus
hochtragen, wir herzhaft über die Prolls in der Eckkneipe lachen,
wir uns über unsere aktuellen Prokrastinationserfahrungen
austauschen, wir mit einem coffee to go bewaffnet im Stechschritt
durch die Stadt marschieren, wir lustige ironisch-geistreiche
Anmerkungen machen, wir uns wieder nicht entscheiden können und wir
am Ende des Tages einmal mehr versucht haben, das zu verdrängen,
was längst Gewissheit geworden ist: dass es so nicht weitergehen kann.

Sebastian Friedrich (Journalist und Redakteur der Zeitschrift
“Analyse und Kritik”) wird aus seinem Buch Textausschnitte lesen,
kommentieren und zur Diskussion einladen.

Mo. 24.04.2017 19:30-21:30 Uhr, Die Brücke – internationales
Zentrum, Wilmergasse 2, 48143 Münster

Veranstalter*innen: Interventionistische Linke Münster in
Kooperation mit der Edition Assemblage

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[PM] Schwarzes Europa – Legenden die uns verborgen blieben – Schwarze Jugendliche auf den Spuren ihrer Geschichte

Pressemitteilung
Pädagogisches Zentrum Aachen e.V., Mariahilfstr. 16, 52062 Aachen

Diese PM als PDF

Buchveröffentlichung:
Schwarzes Europa – Legenden die uns verborgen blieben – Schwarze Jugendliche auf den Spuren ihrer Geschichte

[Aachen, 30.03.2017] – Anlässlich der UN-Dekade für die Menschen afrikanischer Herkunft von 2015 – 2024 erscheint das Werk „Schwarzes Europa“. Die internationale Dekade für Menschen afrikanischer Herkunft erinnert unter anderem an die massiven Diskriminierungen, an Ausgrenzun-gen und Rassismus, die viele Menschen afrikanischer Herkunft bis heute erleben. Schwarzes Eu-ropa ist ein Jugendbuch der besonderen Art. Vorgestellt werden Schwarze europäische Persön-lichkeiten aus fünf Jahrhunderten. Allen Personen ist gemein, dass sie Berühmtheiten ihrer Zeit waren, die trotz schwieriger sozialer Lebensumstände und politischer Unruhen ihren Lebensweg beschritten. Rassismus und Diskriminierung prägten ihr Leben. Grundlagen ihrer Erfolge waren jedoch ihre Fähigkeiten und Talente.
Kultur, Wissenschaft und Politik, das sind die Bereiche aus denen die Porträtierten stammen. Zudem gibt das Buch einen Einblick in die af-rikanisch-europäische Migrationsgeschichte, die vor mehreren Jahr-hunderten begann. Das Buch ist eine Hommage an außergewöhnliche Menschen, die die Geschicke ihrer Zeit mit prägten, jedoch aufgrund der bestehenden eurozentristischen Geschichtsschreibung bis heute ihres historischen Stellenwertes beraubt werden und in Vergessenheit gerieten. „Schwarzes Europa“ ist das erste Buch zu diesem komplexen Themenfeld für jüngere Leser*innen.

Die Herausgeberin
Das Pädagogisches Zentrum Aachen e.V. (PÄZ) ist ein gemeinnütziger Verein und Träger der freien Jugendhilfe. Als Fachstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ist der Verein in der Integrationsarbeit tätig. Der interkulturelle und antirassistische Ansatz ist ein zentraler Aspekt der Vereinstätigkeit. Zum PÄZ gehören: Das Gleichbehandlungsbüro Aachen, die Integrationsagentur, die interkulturelle Kinder- und Jugendarbeit, die Migrationsberatungsstelle für erwachsene Mig-rant*innen und das Psychosoziale Zentrum für Flüchtlinge.

Schwarzes Europa – Legenden die uns verborgen blieben – Schwarze Jugendliche auf den Spuren ihrer Geschichte
Verlag: Edition Assemblage
Hardcover, Großformat, zahlreiche farbig Abbildungen
ISBN 978-3-942885-19-5, 164 Seiten, 14,80 Euro
Das Buch kann im Buchhandel oder direkt beim Verlag (hier) bestellt werden!

Ansprechpartner:
John Mukiibi
Pädagogisches Zentrum Aachen e.V.
E-mail: ia@paez-aachen.de

Pädagogisches Zentrum Aachen e.V., Mariahilfstr. 16, 52062 Aachen
Tel: 0241 – 4 01 77 79, Fax: 0214 – 4 90 04, E-Mail: ia@paez-aachen.de
Homepage: www.paez-aachen.de

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Antikommunismus

Antikommunismus ist die Ideologie der totalen Herrschaft des Kapitalismus. Er ist ein System der Angst, eine symbolische Ordnung, die zur Erreichung einer emanzipatorischen Gesellschaft zu überwinden ist.

jour fixe initiative berlin (Hg.)
Antikommunismus
Struktur einer Ideologie
Broschur | 140*205 mm
ca. 140 Seiten | 12.80 EUR [D]
ISBN 978-3-96042-021-7 | WG 2-973
Neuerscheinung ca. September 2017

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Seit das Gespenst des Kommunismus umgeht, haben sich die herrschenden Mächte zu einer Hetzjagd verbündet. Der Antikommunismus war geboren und machte sich auf, die Idee des Kommunismus aus den Köpfen der Sklav_innen, Lohnarbeiter_innen, prekär Beschäftigen, Intellektuellen, Sozialhilfeempfänger_innen, Unangepassten und global „Überflüssigen“ zu vertreiben. Seither ist er ein ideologischer Panzer, den das Bürgertum um seine Produktionsverhältnisse herum schmiedet. Er dient dem Schutz des Privateigentums und der Ausbeutungsverhältnisse gegen deren Feinde und jeglichen Ideen von solidarischen Formen der Vergesellschaftung. Während der Antikommunismus im Kampf gegen den „Bolschewismus“ und im Kalten Krieg seine deutlichste Ausprägung erfuhr, so ist er doch Teil einer symbolischen Ordnung, die bis heute besteht. Antikommunismus ist ein Regime der Angst. Die Abschaffung der Angst in solidarischer Gestaltung der Gesellschaft wäre Kommunismus.


Die Autor*innen:

Mit Beiträgen von Michael Brie, Klaus Holz, Margot Kamphausen & Elfriede Müller & Krunoslav Stojakovic, Michael Koltan und Enzo Traverso

Die Herausgeber*innen:
Die jour fixe initiative berlin organisiert seit 19 Jahren (sic!) politische Diskussionsveranstaltungen und publiziert Bücher zu drängenden Fragen der Gesellschaftskritik.

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Call for Papers für “Gegendiagnose 2″

+++for English see below+++

Get well soon. Reihe zu Psycho_Gesundheitspolitik im Kapitalismus
Die Reihe entstand aus dem Bedauern über den Platz, den eine radikale Kritik an den Institutionen und Disziplinen Psychiatrie und Psychologie aktuell einnimmt. Unser Ziel ist es, das Thema Antipsychiatrie wieder zurück in den Kanon emanzipativer Politik zu bringen und inhaltlich zu aktualisieren. Es ist notwendig, sich mit der Reformierung des psychiatrischen Systems auseinanderzusetzen und antipsychiatrische Kritik dem aktuellen Zustand anzupassen. Entsprechend soll die Kritik auch auf die Kategorien von mentaler Gesundheit_Krankheit außerhalb der Anstalt ausgeweitet werden. Zudem wird ein Raum geschaffen, um – in Abgrenzung zum verkürzten Mainstream-Diskurs, welcher vorrangig eine skrupellose Pharma-Industrie am Werke sieht – radikal die gesellschaftliche Funktion des psychiatrisch-psychologischen Systems zu beleuchten. Dabei sind auch die Leerstellen der bisherigen Antipsychiatrie zu füllen. Daher beschäftigt sich diese Reihe vor allem mit Fragen des Zusammenwirkens psychiatrisch_psychologischer Konzepte, mit rassistischen, sexistischen und ökonomischen Unterdrückungsverhältnissen und ihren Wirkungsweisen im neoliberalen Gesundheitssystem.

Zum geplanten 2.Band
Der erste Band „Gegendiagnose“ hatte die Frage nach der Aktualisierung der antipsychiatrischen Theorie zum Schwerpunkt. Viele Beiträge beschäftigten sich mit dem Wirken des psychiatrisch_psychologischen Systems auf die und in der Gesellschaft. Nun möchten wir im zweiten Sammelband den Fokus auf die Selbstbeherrschung und -normierung legen. Uns interessieren also vor allem Momente, in denen „wir“ uns selbst anhand psychiatrisch_pychologischer Kategorien regieren und formen. Aber auch wie Widerstand und Alternativen zum Bestehenden möglich sind. Wir möchten Euch aber auch explizit einladen, Abstracts einzureichen, wenn sich Euer Beitrag nicht in diesem geplanten Schwerpunkt verortet. Zugleich möchten wir das inhaltliche Spektrum erweitern und ganz dem Titel der Reihe gemäß auch Raum für gesundheitspolitische Themen eröffnen, die sich an der unscharfen Grenze zwischen „psychisch“ und „körperlich“ bewegen, gerade da biologistische und neurologische Konzepte in den psychologisch_psychiatrischen Diskursen diese Trennung auflösen.

Leitende Fragestellungen der Beiträge könnten lauten:
- Inwiefern hat sich das psychiatrisch_psychologische System erweitert und ist mittlerweile Alltag aller Menschen und nicht nur derjenigen, die eine Diagnose erhalten haben?
- Wie kann eine aktuelle Analyse der (Wirk)Macht des psychiatrischen_psychologischen Systems aussehen, die auch Formen der freiwilligen Selbstherrschaft bzw. -regierung beinhaltet?
- Welche Rolle spielt das psychiatrisch_psychologische System in der Verschiebung von politischen Konflikten auf die Ebene des einzelnen Menschen?
- Bedeutungen von Diagnosen im Kontext von Anerkennung und Marginalisierung
- Berichte aus der Praxis / von eigenen Erfahrungen
- Spannungen / Konflikte / Ambivalenzen zwischen antipsychiatrischen und anderen  Bewegungen
- Kritik aus heutiger Sicht auf die antipsychiatrischen Theorien der 60er und 70er Jahre
- Welche Techniken und Strategien der Selbstfürsorge haben mir geholfen und was würde ich mir von Unterstützer*Innen wünschen?
- Inwiefern lassen sich Formen der psychiatrisch_psychologischen (Selbst)beherrschung in eine Analyse kapitalistischer Strukturen einordnen, unter Berücksichtigung historischer und lokaler
Spezifika?
- Verknüpfungen psychiatrisch_psychologischen Wissens und entsprechender Konzepte mit Rassismus, Kolonialismus, Sexismus und weiteren Unterdrückungsverhältnissen.

Die aufgeworfenen Fragen sind keineswegs vollständig und lediglich als Anregungen zu verstehen. Auch gibt es noch kein fixes Konzept, sodass wir explizit dazu einladen, eigene Ideen anzubringen. Worauf wir allerdings bei der Auswahl der Artikel wertlegen, ist neben einfacher Sprache,  eine herrschaftskritische Reflexion des methodischen Zugangs und der eigenen gesellschaftlichen/beruflichen/Betroffenen-Positionierung im jeweiligen Themenfeld1. Auch erwarten wir die Bereitschaft, mit uns gemeinsam am jeweiligen Artikel zu arbeiten, sofern das für die inhaltliche Ausrichtung des Sammelbandes nötig scheint. Ganz besonders möchten wir Menschen, welche eigene Erfahrungen im psychiatrisch_psychologischen System haben, einladen, Beiträge einzusenden.

Einsendung von Abstracts
Um die inhaltliche Ausrichtung eines Beitrags besser einschätzen zu können, bitten wir bis zum 01.05.2017 um die Einsendung einer halb- bis einseitigen Skizze, die das Thema erläutert und den methodischen Zugang reflektiert, an: getwellsoon@riseup.net

Über diese E-Mail-Adresse könnt ihr uns gerne auch für Rückfragen und Unsicherheiten kontaktieren. Wir werden euch dann bis Juli mitteilen, ob wir an dem Artikel Interesse haben oder ggf. Nachfragen zu dessen inhaltlicher Ausrichtung. Die angenommenen Artikel sollten zu November 2017 fertig sein. Für die Artikel ist eine Länge von etwa 3000-4000 Wörtern (10-15 Seiten) vorgesehen. Es wird ein Lektorat von uns und unseren Unterstützer*Innen geben. Wir sind darum bemüht alle Artikel aus verschiedenen Perspektiven lektorieren zu lassen. Die Veröffentlichung peilen wir im Herbst 2018 an.

Zu den Herausgeber*Innen
Alex ist als Ally in antipsychiatrischen Kontexten unterwegs, übt sich im peer-suport und versucht seinem politischem Selbst-Anspruch in Lohnarbeitsstrukturen treu zu bleiben.

Cora ist als Ally in antipsychiatrischen Kontexten unterwegs und hat den ersten Band mitherausgegeben.

Esto macht als Ally viel Support in ihrem engsten/familiären Umfeld und hat im ersten Band einen Artikel veröffentlicht.

Kim ist Ally, in antipsychiatrischen Zusammenhängen aktiv und hat den ersten Band mitherausgegeben.

1 Damit meinen wir allerdings nicht, dass wir erwarten oder gar voraussetzen, dass Autor*Innen sich als XY „outen“ in ihren Beiträgen, falls es nicht selbst so gewählt wird. Uns ist wichtig, dass vor allem nicht-betroffene Autor*Innen ihre Perspektive beim Schreiben bedenken.

Get Well Soon. Series about Psycho_Healthpolitics under Capitalism
The series is motivated by a frustration with the place that a radical critique of the institutions and disciplines of Psychiatry and Psychology currently occupies within emancipatory social criticism. During the 1960s and 1970s, a critical assessment of these institutions and their power/knowledge was a constituent element of leftist societal analysis. Today, in contrast, most of the left has little to offer in reply to a “professional” authority in moments of personal crisis or madness. In our view, it is necessary to come to grips with the profound changes in the mental health system over the last decades, and to develop a critique that matches the current conditions. We thus aim to create a space for radical commentary on the social function of psychiatry and psychology and so contribute to filling some of the lacunae that the antipsychiatric movement currently faces. We see this space in explicit opposition to the superficial critique of the pharmaceutical industry’s “ruthlessness” presented in mainstream discourse.
Therefore, a particular focus of this series will be the intersections of psychiatric_psychological concepts with oppressive racist, sexist, and economic power
relations as well as their effects within a neoliberalised health care system.

The Second Volume
The first Book ‘Gegendiagnose‘ put the focus on an update of anti-psychiatric theories.
Many items dealt with the functioning of the psychiatric_psychological system into society. With the second part, we’d like to put the focus on self-control and self-normalization. We are mainly interested in the ways in which ‘we’ govern and form ourselves in relations to psychiatric_psychological categories. We are similarly interested in ways of resistance and alternatives to and against the existing system and structures. Nonetheless, we’d like to encourage you to send your abstracts in, even if they are not in this planned emphasis. Likewise, we’d like to extend the textual range in the meaning of the title of our book-series and like to open it up for health-political topics, which walk the thin line between ‘psychological’ and ”physical’. Especially because biologistic and neuronal concepts question this separation.

Topic Suggestions
• In which ways, did the psychiatric_psychological system expand and is now part of the
everyday life and not just relevant for those which were diagnosed?
• What would an up-to-date analyses look like, which criticizes the power of the
psychiatric_psychological system and includes voluntarily chosen self-control?
• What does the psychiatric_psychological system in the projections of political
conflicts into the tier of a single person(s health) mean?
• What is the meaning of diagnoses in the context of recognition and marginalization
• Reports of own experiences
• Tensions/ Conflicts/ Ambivalences between anti-psychiatric and other movements
• Todays critical view about the anti-psychiatric theories of the 60′s and 70′s
• Which techniques and strategies of self-care did help me and what would I wish for
from my supporters?
• In which way is it possible to include psychiatric_psychological (self-)control in an
analysis of capitalistic structures combined with historical and local specifics
• Correlations between psychiatric_psychological knowledge and racism, colonialism, sexism and other ways of oppression
The raised questions are in no way finished and should only be seen as suggestions.
There is no final concept yet, which is why we explicitly invite you, to bring foreword
your own ideas. However, when selecting articles,  simple language is important to us, as well as a critical-sovereignty reflection of the used method and a reflection of ones own social/job-wise/involved-position in the respective topic1. Furthermore, we expect
the willingness to work together with us on the specific papers, as far as it seems
necessary for the fitting into the textual direction of the book-series. We’d like to especially
invite people with own experiences in the psychiatric_psychological system to send us papers.

Submission of abstracts
To give us a better chance to orientate the content of your book contribution, we like you to ask to send us a short, half a page or a page long sketch, which describes your topic and
your methodological approach to:
getwellsoon@riseup.net
You can also use this email address to contact us anytime you have any questions or
insecurities. We will tell you in July if we are interested in your article or if we have comments about its content. Accepted articles should be finished in November 2017. Their length should be 3000 to 4000 words (10-15 pages). We and our supporters will proofread the articles. We’ll make every effort to get each article proof read from different perspectives. The release is scheduled for autumn 2018.
The book will be published in German. All english articles will be translated into German by us and professional supporters.

About the publishers
Alex is active in anti-psychiatric contexts as an ally He is practices by supporting others
and tries to fulfill his personal political demands in structures of wage labor.

Cora is active in anti-psychiatric contexts and has published the first book in the series.

Esto is doing support work in her local environment and has published an article in the firstbook of the series.

Kim is active in anti-psychiatric contexts and has published the first book in the series.

1 We don’t mean, that we expect or even insist, that authors* ‘reveal’ themselves in their articles, if they don’t choose to do so. But it is important for us, that notinvolved authors* reflect upon their own perspective.
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Informationen zur VG WORT

Liebe Autor*innen,

wir empfehlen euch mit der VG Wort einen Wahrnehmungsvertrag abzuschließen. Damit stellt ihr sicher, als Urheber*in zustehenden Anteile aus Zweitverwertungen von der VG Wort erhalten.

Hier findet ihr das dazu notwendige Formular:

http://www.vgwort.de/teilnahmemoeglichkeiten/wahrnehmungsberechtigte.html

Aktuelles: Klage gegen den Veteilungsplan der VG Wort

Ein Teil der Einnahmen der VG Wort wurde bislang auch an Verlage ausgeschüttet. Durch eine Klage gegen dieses Verfahren müssen die Verlag nun ihren Anteil rückwirkend bis 2012 zurückzahlen. Die VG Wort wir die Beträge an die Urheber*innen weiterleiten.

Wir freuen uns, wenn hoffentliche viele Autor*innen von dem Erfolg der Klage profitieren können.

Einige Autor*innen verzichten aus sehr solidarischen Gründen auf diese Rückzahlung. Die VG Wort hat dazu ein anonymes Verfahren eingerichtet.

Für den Verzicht auf Rückabwicklung benötigt ihr die Kartennummer des Verlages:
Die VG-Wort-Karteinummer der edition assemblage lautet: 1106147

Das Formular findet ihr hier:
https://tom.vgwort.de/Documents/pdfs/paperforms/verzichtserklaerung.pdf

Online könnt ihr auch das Interntetportal “T.O.M.” der VG Wort nutzen. Dort ist eine Maske für das Verfahren eingerichtet:
https://tom.vgwort.de/portal/index

Weitere Informationen:
Eine ausführliche Information für die Autor*innen zu diesem Verfahren hat der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hier zusammengestellt:
http://www.boersenverein.de/sixcms/media.php/976/Nichtgeltendmachung_von_Nachforderungsanspr%C3%BCchen.pdf

Wir bedanken uns für Anregungen bei dem transcript Verlag, die hier eine sehr informative Zusammenfassung liefern:
http://www.transcript-verlag.de/aktuelle-informationen-zur-vg-wort

Unsere Einschätzung zu der Situation:

Für die Finanzierung zahlreicher Buchprojekte waren die Ausschüttungen der VG Wort an den Verlag eine nicht unwichtiger Bestandteil. Wir hoffen, dass es in Zukunft ein faires und geregeltes Verfahren gibt, bei dem wir regelmäßige Einnahmen aus der Zweitverwertung zur Finanzierung von Buchprojekten einkalkulieren können. Ohne diese Einnahmen, werden die vielen solidarischen Wege der Finanzierung für Buchprojekte noch wichtiger.

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NEU! Workshops für Schüler_innen, Jugendliche und Lehrkräfte

* Workshops für Schüler_innen, Jugendliche und Lehrkräfte ab sofort!
* Demonstration in Gedenken an Oury Jalloh am 7. Januar 2017 in Dessau-Roßlau
* Wiederaufnahme der Produktion “The Most Unsatisfied Town”  in März 2017

 

Workshops zum Thema:
ZIVILGESELLSCHAFTLICHES ENGAGEMENT, MENSCHENRECHTE UND VIELFALT
in Berlin-Brandenburg, Mecklenburg Vorpommern & Sachsen Anhalt

Das Angebot richtet sich an pädagogische Fachkräfte, die sich gemeinsam mit ihren Schüler*innen und Jugendlichen ab 15 Jahren, mit den Themen zivilgesellschaftliches Engagement, Menschenrechte & Vielfalt auseinandersetzen wollen.

Buchung und Kontakt:
info@raa-berlin.de

 

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  • Wie funktioniert institutionalisierter und struktureller Rassismus in Deutschland?
  • Wie können sich Menschen zivilgesellschaftlich dagegen anbringen?
  • Welche Bedeutung haben Menschenrechte?
  • Wie könnte ein gerechteres Zusammenleben in unserer vielfältigen Gesellschaft aussehen?

Mittels eine Kombination aus politischer Bildung und Theaterarbeit wird sowohl eine Auseinandersetzung mit dem Todesfall Oury Jallohs als auch die Arbeit der internationalen Bewegung, die sich für Klärung und Gerechtigkeit einsetzt, in dem eintägigen Workshop angeboten.

Entwurf und Durchführung:
Mouctar Bah, Thomas Ndindah und Nadine Saeed (Initiative in Gedenken an Oury Jalloh)
Sebastian Fleary (Bildungswerkstatt Migration und Gesellschaft)

Konzeption:
Daniel Brunet (English Theatre Berlin | International Performing Arts Center)

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 Image © 2016 ETB | IPAC

Das Workshop basiert auf dem englischsprachigen Theaterstück “The Most Unsatisfied Town” von Amy Evans (veröffentlicht in der Reihe “Witnessed“). Nach der erfolgreichen Premiere im Frühjahr 2016, wird März 2017 “The Most Unsatisfied Town”, unter Regie von Daniel Brunet in English Theatre Berlin | International Performing Arts Center, weitere sechs mal aufgeführt – diesmal mit deutschen Übertiteln. Weitere Informationen zu den Aufführungen hier.

vom Verlag bestellen

 

Die Workshops werden durchgeführt in Kooperation:

  • Initiative in Gedenken an Oury Jalloh
  • Bildungswerkstatt Migration und Gesellschaft
  • English Theatre Berlin | International Performing Arts Centre
  • RAA Berlin e.V.
  • Witnessed – Black Authors Book Series

Buchung und Kontakt:
info@raa-berlin.de

 

 

Weitere Informationen über Witnessed:

Witnessed – Black Author Book Series

(Informationen auf deutsch weiter unten…)…………

Witnessed is an English language book series written by Black authors who have lived in Germany and edited by Sharon Dodua Otoo and published in edition assemblage.

Since the first publication, “The Little Book of Big Visions. How to be an Artist and Revolutionize the World” edited by Sandrine Micossé-Aikins and Sharon Dodua Otoo appeared October 2012, the series has been going from strength to strength. This publication on the work and visions of Black artists living in Germany, was followed in February 2013 by the publication of a play “Also By Mail” by Olumide Popoola. The third publication, a photobook by the late Nzitu Mawakha appeared in November 2013 and is called: “Daima. Images of Women of Colour in Germany”. At the beginning of 2015 the fourth book in the series was published. Amy Evans play “The Most Unsatisfied Town” is based on the true story of Oury Jalloh. The latest book “Winter Shorts” is an anthology of short stories edited by Clementine Burnley and Sharon Dodua Otoo.

Keep up to date with the Witnessed Series using the links below:

Blogger logo  Preview  

 

Witnessed Edition 5

Clementine Burnley & Sharon Dodua Otoo (ed.)
Winter Shorts
Series: Witnessed, Edition 5
Paperback, 142×205 mm
112 pages, 9.80 EUR [D]
ISBN 978-3-942885-94-2 | WG 110
October 2015
bestellen 

 

 

 

Witnessed Edition 4

Amy Evans
The Most Unsatisfied Town
Series: Witnessed, Edition 4
Paperback, 140×205 mm
96 pages, 9.80 EUR [D]
ISBN 978-3-942885-76-8 | WG 152
January 2015
bestellen 

 

 

 

Witnessed Edition 3

Daima_Book Cover

Nzitu Mawakha
Daima
Series: Witnessed, Edition 3
Paperback, 205×205 mm
96 pages, 123 photographs, 19.80 EUR [D]
ISBN 978-3-942885-48-5 | WG 116
November 2013
bestellen

 

 

 

Witnessed Edition 2

Cover with LogosOlumide Popoola
Also by Mail
Series: Witnessed, Edition 2
Paperback, 142×205 mm
96 pages approx., 9.80 EUR [D]
ISBN 978-3-942885-38-6
February 2013
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Witnessed Edition 1

Sandrine Micossé-Aikins and Sharon Dodua Otoo (eds.)
The Little Book of Big Visions
How to Be an Artist and Revolutionize the World
Series: Witnessed, Edition 1
Paperback, 142×205 mm
158 pages, 14.80 EUR [D]
ISBN 978-3-942885-31-7
October 2012
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For further information about the Witnessed Series please visit the Witnessed blog

 

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Witnessed - englischsprachige Buchreihe Schwarzer Autor_innen

Witnessed ist eine englischsprachige Buchreihe, geschrieben von Schwarzen Autor_innen, die in Deutschland gelebt haben, von Sharon Dodua Otoo herausgegeben und erscheint im Verlag edition assemblage.  Weitere Information über Witnessed erhalten Sie auf der Witnessed-Blogseite 

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Solifoto für Thunfisch

Am 21.11.2016 wurde eine Freundin und Komplizin aus Münster festgenommen. Thunfisch, die vor einer Polizeiwache erst von Zivis und einem Beamten auf ihre Personalien angesprochen wurde, sitzt nun in der JVA Berlin – Lichtenberg. Ihr wird vorgeworfen sich an den Kämpfen rund um den Friedrichshainer Nordkiez und ganz konkret an der Solidemo für die R94 beteiligt zu haben.

Wir wollen ihr unsere Grüße schicken und uns dafür am Sonntag um 15:30 am Lidl an der Dammstraße im Südviertel treffen um gemeinsam ein Foto zu machen. Bringt gerne eure Leute, Vermummungsmaterial und lustigen Schnickschnack mit.

Infos:

freethunfisch.blackblogs.org

aaronbalu.blackblogs.org

Spenden:
Um der Repression zu begegnen sind Aktionen notwendig aber auch (dringend!) Spenden! Hier findet ihr Informationen dazu.

Thunfisch freut sich über Post
Thunfisch freut sich über Post. Hier erfahrt ihr, wie ihr Thunfisch schreiben könnt.

Solifotos für Thunfisch

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