Das gedruckte Heft findet ihr im Buchladen eures Vertrauens. Hier ist es schon als PDF zu haben und alle neuen Titel stehen frisch angekündigt auf unserer Buchseite.

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Als klinisch depressive, be_hinderte Single-Mutter trifft der Lockdown Orpheus besonders. Frisch getrennt von Eurydike (der ersten Frau, in die Orpheus sich verliebt hat) kauft sie sich nach etlichen Jahren wieder ein Fahrrad, in der Hoffnung, durchs Radfahren auf den einsamen Straßen New Yorks die dringend benötigten Endorphine auszuschütten.

Die Ich-Erzählerin schreibt über ihre Depressionen und die Schmerzen durch ihre Behinderung (auf Deutsch „Segawa-Syndrom“, eine Krankheit, die mit einer Gangstörung beginnt), über ihre Suche nach Nähe und Verbundenheit, queeres Dating in Zeiten von Corona und die Black-Lives-Matter-Demos nach dem Mord an George Floyd.
Auf einer geheimen queeren Party trifft sie ihren Doppelgänger Charlie und unternimmt eine Zeitreise ins Paris des Jahres 1935.
Kosten für Buchdruck, Versand, Lagerung, Honorare und Redaktionskosten sind hoch und im Voraus zu bezahlen. Deshalb sind wir als politisch publizierender Independent Verlag immer wieder auf Unterstützung und Solidarität angewiesen. Durch diese Vorbestellungsaktion könnt ihr die Buchproduktion des queer-feministischen Romans jetzt noch direkt unterstützen, indem ihr ihn bei uns durch unseren kooperierenden Online-Shop Roots of Compassion bis zum 21.03. vorbestellt.

Carley Moore ist Autorin und lehrt Writing and Creative Production an der New York University. Zu ihren veröffentlichten Werken gehören der Roman The Not Wives (nominiert für den LAMBDA Literary Award 2020), die Essaysammlung 16 Pills, der Gedichtband Portal Poem und das Jugendbuch
The Stalker Chronicles. Panpocalypse stand auf der Longlist für den Brooklyn Public Library Book Prize 2022.
… zumindest schon online. Das gedruckte Heft findet ihr bald im Buchladen eures Vertrauens. Hier ist es schon als PDF zu haben und alle neuen Titel stehen frisch angekündigt auf unserer Buchseite.

Ältere Vorschauen findet ihr auf unserer Presse-Seite.
Wir freuen uns sehr, erneut den Deutschen Verlagspreis neben 64 weiteren anderen tollen unabhängigen Verlagen verliehen bekommen zu haben.
Danke!
Danke an alle, die die edition assemblage zu dem machen, was sie ist. Danke an alle Herausgeber*innen, Autor*innen, Grafiker*innen, an alle unterstützenden und beratenden Menschen, lokale, überregionale und globale linke Strukturen und Bewegungen.
Danke an alle solidarischen Kollektive und Medien, Messe- und Veranstaltungsorganisator*innen Rezensent*innen, Buchhändler*innen, Drucker*innen und Vertriebler*innen, Vertreter*innen & Leser*innen. An alle, die uns dabei unterstützen, Bücher zu den Themen Queerfeminismus, Antirassismus, Anti-Ableismus, Antifaschismus, kritische Aufarbeitung linker Geschichte, neue Formen politischen Aktivismus und zivilen Ungehorsams, Hausbesetzung u. v. m. zu machen.
Und danke an all die, die uns unsere Leerstellen aufzeigen und zum Reflektieren anhalten. Danke an alle, die uns dazu verhelfen, ein kollektives emanzipatorisches Projekt mit gewaltfreien und antiautoritären Strukturen zu sein und zu bleiben.
Wir danken auch der Jury
Beim Vorsitzenden der diesjährigen Jury, der literarische Übersetzer Hinrich Schmidt-Henkel, dem Gründungsdirektor und Künstlerischen Leiter von Burg Hülshoff und Dr. Jörg Albrecht vom Center for Literature. Außerdem der Verlegerin und Literaturwissenschaftlerin Yasemin Altınay, der Journalistin Roswitha Budeus-Budde sowie dem Buchhändler und Autor Linus Giese. Außerdem der ehemaligen Geschäftsführerin der Stiftung Buchkunst Katharina Hesse und dem Schriftsteller, Philosoph und Theologen Senthuran Varatharajah.
Zur ökonomischen Bedeutung des Preises
Das Preisgeld von 24.000 € ist für uns mittlerweile eine überlebenswichtige Förderung. Wir sagen seit Jahren, dass alle unabhängigen kleinen Verlage dringend eine verlässliche und kontinuierliche Förderung bekommen müssen. Die für den Preis verlangten Kriterien sind gut und wichtig, können aber nur durch eine Förderung garantiert werden.
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Als politisch publizierender Independent Verlag sind wir immer wieder stark auf finanzielle Unterstützung und Solidarität angewiesen. Durch diese Vorbestellungsaktion könnt ihr den ersten Gedichtband überLIEBEn aus Tamer Düzyol & Taudy Pathmanathans [Hg.] neuer Reihe „Haymatlos“ direkt hier im Shop vorbestellen und dabei den Buchdruck mitfinanzieren.
Wir brauchen Liebe. Liebe ist mehr als nur romantisch. Liebe ist politisch, Liebe ist solidarisch, Liebe ist poetisch. überLIEBEn sind unsere Geschichten.
Auszug aus dem Vorwort von Tamer Düzyol & Taudy Pathmanathan [Hg.]
(…) Komm mit uns und lass uns gemeinsam die verschiedenen Perspektiven auf Liebe diskutieren. Auch wir halten die Flagge der romantischen Liebe hoch, aber es braucht eine gesamtheitliche und echte Darstellung, Auseinandersetzung mit und Wahrnehmung von verschiedenen Liebes-formen. Uns fehlt zusätzlich der Blick auf die familiäre, freundschaftliche, gesellschaftliche Liebe und den weiteren Formen und Perspektiven darauf. Egal um welche Liebesform es geht, bei allen lassen sich die verschiedenen Elemente der Liebe wie Fürsorge, Zuneigung, Anerkennung, Respekt, Hingabe, Vertrauen sowie ehrliche und offene Kommunikation wiederfinden. (…) Wir sind nicht die ersten, die sich mit dem Diskurs zur Liebe und den verschiedenen Liebesformen beschäftigen. Wir setzen diesen Diskurs lyrisch fort und laden dazu ein, diesen fortzuführen.
Neben der Bedeutung von verschiedenen vielfältigen Perspektiven auf Liebe ist uns die Sichtbarkeit der unterschiedlichen Perspektiven, aus denen die Gedichte geschrieben werden, ein wichtiges Anliegen. Menschen mit (post)-migrantischen, marginalisierten Perspektiven bzw. Perspektiven mit (individueller, kollektiver, historischer) Rassismus-erfahrung lieben vielleicht nicht anders, können jedoch unter-schiedliche Formen und Ausdrucksweisen der Liebe aufzeigen und leben. (…)
traurig fallen die beeren
(…)
bis ich komme,
müssten die maulbeeren reifen,
sagst du dir.
doch während du
stündlich an mich denkst,
verbrenn ich mich in der bahn
am lodernden metall
und sehe in gesichter,
die nie trauriger sind
als deins.
(…) -Elona Beqiraj
Ist das genug?
Ich verspreche
Keine Rosen
Keine Regenküsse
Keine Pferdekutschen
Keinen Scheiß
Aber ich gelobe
Wenn du krank bist
Werde ich
Tee kochen
(…) – Vân Anh Bạch

Wenn ich an dich denke
Manchmal ist da
So viel Gefühl
So viel zu viel
Dass ich ganz weit werde
So viel Gefühl
Dass es über meine Ränder tröpfelt
Aus meinen Poren quillt
Dass ich nicht mehr weiß
Wo ich anfange
Aufhöre
Herkomme
Hinfließe
Zu dir fließe
(…) – Meryem Choukri
Mit Beiträgen von Hakan Akçit, Özlem Arslan, Vân Anh Bach, Masha Beketova, Elona Beqiraj, Nadire Y. Biskin, Yevgeniy Bregyer, Safiye Can, Ethem Çay, Meryem Choukri, Yasmin Darian, Özlem Özgül Dündar, Shirin Sima Eghtessadi, Leyla Erkuş, Awista Gardi, gözde, Gülay Gün, Sanna Hübsch, Aanchel Kapoor, Siham Karimi, Ozan Zakariya Keskinkılıç, Marco Linguri, Joanna Mechnich, Nashi44, Melis Ntente, Tunay Önder, Schirin Rajabi, Jayrôme C. Robinet, Ajayini Sathyan, Roschal Slata, Michaela Stumberger, Yasmin Taheri, Maria Tramountani, Serpil Temiz-Unvar und Stefanie-Lahya Aukongo.
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