Vergangene Termine

Buchvorstellung/Gespräch „Stromlinienunförmig“ mit Anastasia Tikhomirova

Donnerstag, 8. Februar 2024 / 19:30 Uhr
Leipzig, Feministische Bibliothek MONAliesA
Titelcover: Anastasia Tikhomirova stromlinienunförmig
stromlinienunförmig — Anastasia Tikhomirova

Die Autorin Anastasia Tikhomirova kommentiert und analysiert seit 2020 das politische Tagesgeschehen für verschiedene deutsche Medien. Das Buch „Stromlinienunförmig“ ist eine Sammlung ihrer besten journalistischen Texte aus den Jahren 2020-2023 zu den Themen Antislawismus, Antisemitismus, Feminismus, Russlands Krieg gegen die Ukraine und Leerstellen im linken Diskurs. Sie schreibt aus einer aneckenden, postmigrantischen Perspektive in dem Versuch dabei stets stromlinienunförmig zu bleiben und zu einem kritischen Gesellschaftsdiskurs beizutragen. Im anschließenden Gespräch soll es schwerpunktmäßig um (post)migrantische Perspektiven in der deutschen Linken und in feministischen Kontexten gehen.

Anastasia Tikhomirova ist deutschrussische Journalistin, Moderatorin und Kulturwissenschaftlerin. Sie schreibt unter anderem für Zeit Online, taz und die Jungle World und hält Vorträge über Russlands Krieg gegen die Ukraine. Sie absolvierte 2021 das Osteuropa Stipendium der Internationalen Journalistenprogramme bei der Nowaja Gaseta in Moskau. Das Medium Magazin wählte sie 2023 zu den Top 30 bis 30 Journalist:innen.

Für die Veranstaltung gilt eine Maximalbegrenzung der Teilnehmendenanzahl. Danke für euer Verständnis und Mitwirken!
Über Spenden freuen wir uns. Spendenempfehlung: 2–10 EUR

Buchvorstellung - Verändern wollte ich eine Menge - Aus dem Leben der Internationalistin Ellen Stêrk

Donnerstag, 14. Dezember 2023 / 18:30 Uhr
Wien, Demokratisches Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Wien
Verändern wollte ich eine Menge — Herausgeber:innenkollektiv (Hg.)

40 Jahre "radikal" Band 1 und Band 2

Donnerstag, 14. Dezember 2023 / 19:00 Uhr
Berlin, Frans Scholten
Cover von "40 Jahre 'radikal', Teil I von II Bänden"en
Die Revolte bin ich — Frans Scholten

Die ‚radikal‘ – erst eine sozialistische Zeitung für Westberlin, dann die Bewegungszeitung der Autonomen und ab 1984 das Medium für den brodelnden Untergrund. Der letzte Zyklus der ‚radikal‘ (bis 2019) ist bestimmt von einer kommunistischen Redaktion, die den Staffelstab an eine anarchistisch orientierte abgibt. Schwerpunkt der Lesung ist u.a. der Wrangelkiez, die autonome Bewegung und die soziale Revolte. Zehn Jahre lang hat sich der Autor an der verdeckten Verteilung der ‚radikal‘ beteiligt.

Buchvorstellung - Verändern wollte ich eine Menge - Aus dem Leben der Internationalistin Ellen Stêrk

Mittwoch, 13. Dezember 2023 / 19:30 Uhr
Wels, Infoladen Wels
Verändern wollte ich eine Menge — Herausgeber:innenkollektiv (Hg.)

Lesung "(un)Sichtbar gemacht - Perspektiven auf Aromantik und Asexualität"

Dienstag, 12. Dezember 2023 / 19:00 Uhr
Aachen, Artemis Books
Das Buchcover ist schlicht und grafisch gestaltet. Es enthält Titel, Untertitel, Herausgeber*innennamen und das Logo des Verlags in schwarzer Schrift. Im Hintergrund ist eine farbig gestaltete Fläche aus lila, grünen, grauen und weißen ineinander verlaufenden Streifen. Diese überziehen das Blatt diagonal von links unten nach rechts oben.
(un)sichtbar gemacht — Katharina Kroschel, Annika Baumgart

Autor*innenlesung im Buchladen

Tickets per Mail an info@artemisbooks.de

Buchvorstellung - Verändern wollte ich eine Menge - Aus dem Leben der Internationalistin Ellen Stêrk

Dienstag, 12. Dezember 2023 / 19:30 Uhr
Salzburg, SOLI.café
Verändern wollte ich eine Menge — Herausgeber:innenkollektiv (Hg.)

Buchvorstellung - Verändern wollte ich eine Menge - Aus dem Leben der Internationalistin Ellen Stêrk

Montag, 11. Dezember 2023 / 19:00 Uhr
Innsbruck, Café Lotta
Verändern wollte ich eine Menge — Herausgeber:innenkollektiv (Hg.)

Lesung überLIEBEn

Samstag, 25. November 2023 / 19:00 Uhr
Erfurt, Radio F.R.E.I.
überLIEBEn — Tamer Düzyol, Taudy Pathmanathan (Hg.)

Release-Lesung

Samstag, 18. November 2023 / 19:00 Uhr
Leipzig, MONAlisA - Feministische Bibliothek und Archiv

Es lesen: Alexandra Ivanova, Tina Klatte und Carolin Krahl

Lesung und Workshop

Mittwoch, 15. November 2023 / 18:00 Uhr
Dresden, TU Dresden

Spätestens die Reaktionen auf #metoo haben gezeigt, dass auch das Sprechen über sexualisierte Gewalt selbst von Gewalt geprägt ist, die Betroffene zum Schweigen bringt. Das bedeutet häufig eine zweite Gewalterfahrung und ein erneutes Versagen der sozialen Gemeinschaft darin, die Betroffenen zu schützen. Was „Entstimmlichung“ genau bedeutet, wie sie konkret abläuft und welche gravierenden Auswirkungen dies auf die Betroffenen hat, analysiert Lilian Schwerdtner in ihrem Buch “ Sprechen und Schweigen über sexualisierte Gewalt. Ein Plädoyer für Kollektivität und Selbstbestimmung“ systematisch und mit klarer Sprache. Anhand von Beispielen wird deutlich, dass zu den Mechanismen sprachlicher Gewalt nicht nur die Verharmlosung der Gewalterfahrungen gehört, sondern auch die Pathologisierung der Betroffenen, die Festlegung auf den Opfer*status oder die Reproduktion von Verletzlichkeitsnarrativen. Aus der Analyse dieser Mechanismen folgt für Schwerdtner ein Nachdenken über die Bedingungen für gelingend(er)es öffentliches Sprechen über sexualisierte Gewalt.
Lilian Schwerdtner wird dem Publikum Prägnantes ihres Buches vorstellen, um im Anschluss das Publikum zum Austausch anzuregen – getreu des Prinzips vom Schweigen und Reden über sexualisierte Gewalt.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit Genow statt. Sie erfolgt in deutscher Lautsprache.
Anmeldung unter: bystander (ät) tu-dresden.de