Buchvorstellung/Gespräch „Stromlinienunförmig“ mit Anastasia Tikhomirova
Leipzig, Feministische Bibliothek MONAliesA
Die Autorin Anastasia Tikhomirova kommentiert und analysiert seit 2020 das politische Tagesgeschehen für verschiedene deutsche Medien. Das Buch „Stromlinienunförmig“ ist eine Sammlung ihrer besten journalistischen Texte aus den Jahren 2020-2023 zu den Themen Antislawismus, Antisemitismus, Feminismus, Russlands Krieg gegen die Ukraine und Leerstellen im linken Diskurs. Sie schreibt aus einer aneckenden, postmigrantischen Perspektive in dem Versuch dabei stets stromlinienunförmig zu bleiben und zu einem kritischen Gesellschaftsdiskurs beizutragen. Im anschließenden Gespräch soll es schwerpunktmäßig um (post)migrantische Perspektiven in der deutschen Linken und in feministischen Kontexten gehen.
Anastasia Tikhomirova ist deutschrussische Journalistin, Moderatorin und Kulturwissenschaftlerin. Sie schreibt unter anderem für Zeit Online, taz und die Jungle World und hält Vorträge über Russlands Krieg gegen die Ukraine. Sie absolvierte 2021 das Osteuropa Stipendium der Internationalen Journalistenprogramme bei der Nowaja Gaseta in Moskau. Das Medium Magazin wählte sie 2023 zu den Top 30 bis 30 Journalist:innen.
Für die Veranstaltung gilt eine Maximalbegrenzung der Teilnehmendenanzahl. Danke für euer Verständnis und Mitwirken!
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Buchvorstellung - Verändern wollte ich eine Menge - Aus dem Leben der Internationalistin Ellen Stêrk
Wien, Demokratisches Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Wien
40 Jahre "radikal" Band 1 und Band 2
Berlin, Frans Scholten
Die ‚radikal‘ – erst eine sozialistische Zeitung für Westberlin, dann die Bewegungszeitung der Autonomen und ab 1984 das Medium für den brodelnden Untergrund. Der letzte Zyklus der ‚radikal‘ (bis 2019) ist bestimmt von einer kommunistischen Redaktion, die den Staffelstab an eine anarchistisch orientierte abgibt. Schwerpunkt der Lesung ist u.a. der Wrangelkiez, die autonome Bewegung und die soziale Revolte. Zehn Jahre lang hat sich der Autor an der verdeckten Verteilung der ‚radikal‘ beteiligt.
Buchvorstellung - Verändern wollte ich eine Menge - Aus dem Leben der Internationalistin Ellen Stêrk
Wels, Infoladen Wels
Lesung "(un)Sichtbar gemacht - Perspektiven auf Aromantik und Asexualität"
Aachen, Artemis Books
Autor*innenlesung im Buchladen
Tickets per Mail an info@artemisbooks.de
Buchvorstellung - Verändern wollte ich eine Menge - Aus dem Leben der Internationalistin Ellen Stêrk
Salzburg, SOLI.café
Buchvorstellung - Verändern wollte ich eine Menge - Aus dem Leben der Internationalistin Ellen Stêrk
Innsbruck, Café Lotta
Lesung überLIEBEn
Erfurt, Radio F.R.E.I.
Release-Lesung
Leipzig, MONAlisA - Feministische Bibliothek und Archiv
Es lesen: Alexandra Ivanova, Tina Klatte und Carolin Krahl
Lesung und Workshop
Dresden, TU Dresden
Spätestens die Reaktionen auf #metoo haben gezeigt, dass auch das Sprechen über sexualisierte Gewalt selbst von Gewalt geprägt ist, die Betroffene zum Schweigen bringt. Das bedeutet häufig eine zweite Gewalterfahrung und ein erneutes Versagen der sozialen Gemeinschaft darin, die Betroffenen zu schützen. Was „Entstimmlichung“ genau bedeutet, wie sie konkret abläuft und welche gravierenden Auswirkungen dies auf die Betroffenen hat, analysiert Lilian Schwerdtner in ihrem Buch “ Sprechen und Schweigen über sexualisierte Gewalt. Ein Plädoyer für Kollektivität und Selbstbestimmung“ systematisch und mit klarer Sprache. Anhand von Beispielen wird deutlich, dass zu den Mechanismen sprachlicher Gewalt nicht nur die Verharmlosung der Gewalterfahrungen gehört, sondern auch die Pathologisierung der Betroffenen, die Festlegung auf den Opfer*status oder die Reproduktion von Verletzlichkeitsnarrativen. Aus der Analyse dieser Mechanismen folgt für Schwerdtner ein Nachdenken über die Bedingungen für gelingend(er)es öffentliches Sprechen über sexualisierte Gewalt.
Lilian Schwerdtner wird dem Publikum Prägnantes ihres Buches vorstellen, um im Anschluss das Publikum zum Austausch anzuregen – getreu des Prinzips vom Schweigen und Reden über sexualisierte Gewalt.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit Genow statt. Sie erfolgt in deutscher Lautsprache.
Anmeldung unter: bystander (ät) tu-dresden.de









