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Am 7. Oktober findet weltweit der World Day for Decent Work statt.
2026 stehen besonders junge Beschäftigte und ihre Erfahrungen mit niedrigen Löhnen, unsicheren Jobs und prekären Arbeitsbedingungen im Mittelpunkt.
Was „gute Arbeit“ bedeutet, lässt sich aber nicht nur an einem Arbeitsvertrag ablesen.
Wer arbeitet?
Wer entscheidet?
Welche Arbeit wird bezahlt?
Welche bleibt unsichtbar?
Und was geschieht, wenn Beschäftigte sich organisieren?
Arbeiten, während andere feiern
Shshshshift. Eine queere clubarbeitende Klasse zwischen Lust und Widerspruch, herausgegeben von ( ) s-p-a-c-e, versammelt Gespräche mit Menschen aus der Berliner Club- und Ravekultur.
Im Mittelpunkt stehen Arbeitsbedingungen zwischen Leidenschaft und Belastung, Gegenöffentlichkeit, Prekarität und Kommerzialisierung.
Streiks jenseits der großen Fabrik
Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht, herausgegeben von Peter Nowak, beschäftigt sich mit Arbeitskämpfen in Bereichen, die häufig als schwer organisierbar gelten.
Was bedeutet Klasse?
In Nothing in common? untersucht Torsten Bewernitz Klassentheorien, gesellschaftliche Konflikte und Arbeiter*innenbewegungen.
Wenn „Leben“ zur Arbeit wird
Sie nennen es Leben, wir nennen es Arbeit, herausgegeben von kitchen politics, erweitert den Blick auf Reproduktion und Familie.
Und selbst Raumschiff Cosinus von Tanja Abou stellt für jüngere Leser*innen die Frage, wer eigentlich dafür sorgt, dass alles funktioniert.
Vom Berliner Club bis zum Raumschiff:
Arbeit organisiert einen großen Teil unseres Lebens.
Darüber zu sprechen, wie sie verteilt, bezahlt, anerkannt und verändert wird, bleibt deshalb eine gesellschaftliche Frage.
Who Works – and Under What Conditions?
October 7 is the World Day for Decent Work.
In 2026, particular attention is being paid to young workers and their experiences of low wages, insecure employment and precarious working conditions.
But “decent work” cannot be understood through an employment contract alone.
Who works? Who decides? Which work is paid? Which work remains invisible? And what happens when workers organise?
Shshshshift, edited by ( ) s-p-a-c-e, brings together conversations with workers from Berlin’s queer club and rave culture and explores labour between passion, exhaustion, precarity and commercialisation.
Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht, edited by Peter Nowak, looks at labour struggles in sectors often considered difficult to organise.
In Nothing in common?, Torsten Bewernitz examines class theory, social conflict and labour movements.
Sie nennen es Leben, wir nennen es Arbeit, edited by kitchen politics, expands the question of labour to reproduction and family.
And even Raumschiff Cosinus by Tanja Abou asks younger readers who actually keeps everything running.
From the club to the spaceship, work structures a large part of our lives.
How it is distributed, paid, recognised and changed therefore remains a social question.


