Termine

Leipziger Buchmesse 2026

Donnerstag, 19. März 2026 - Sonntag, 22. März 2026
Leipzig, Halle 5, Stand H223
Messe-Allee 1, 04356 Leipzig
Buchcover „Episoden einer kolonialen Gegenwart – erzählt in Comics“: Ein Schiff mit mythologisch anmutenden, farbigen Figuren segelt durch einen nächtlichen Himmel. Kolibris umfliegen das Schiff. Das Comic-Projekt thematisiert koloniale Gegenwart, globale Ungleichheit und Widerstand.
Episoden einer kolonialen Gegenwart — Daniel Bendix, Chandra-Milena Danielzik, Franziska Müller, Lata Narayanaswamy, Juan Telleria, Friz Miriam Trzeciak, Aram Ziai (Hg.)
No Border Lasts Forever
No Border Lasts Forever — Welcome United (Hg.)
Kiana Ghaffarizad & Leyla Sehar-Madauß Mosaik der Resilienzen – Diaspora Gespräche über Mental Health, Visionen und Widerstand
Mosaik der Resilienzen — Kiana Ghaffarizad, Leyla Sehar-Madauß (Hg.)
Vagina dentata
Vagina Dentata — Katharina Hantke
Wölkchen fühlt ganz viel — Suki Sukini, Yase Farbextase
BLACKOUT/WHITEOUT — ( ) s-p-a-c-e (Hg.)
Privileg und Politik — Sebastian Scheele
Warum sie uns hassen — Ruby Rebelde
Welches Zuhause — nous – konfrontative Literatur (Hg.)
Zukunft ohne Grenzen — Alissa Starodub

Wir freuen uns, Teil eines Gemeinschaftsstands mit dem Neofelis Verlag, der Edition AV und dem Gans Verlag zu sein.

Kommt vorbei, stöbert durch unsere aktuellen Titel und entdeckt unsere Frühjahrsnovitäten 2026.

taz Talk meets Buchmesse Leipzig 2026

Donnerstag, 19. März 2026 / 14:45 Uhr
Leipzig, Halle 5 | G500 - Buchmesse Leipzig
Messe-Allee 1 04356 Leipzig( + ONLINE)
No Border Lasts Forever
No Border Lasts Forever — Welcome United (Hg.)

No border lasts forever

Vernetzt gegen Europas Abschottungspolitik ‒ Muna Abdi und Hassan Nugud im taz Talk auf der Leipziger Buchmesse.

Europa erlebt einen deutlichen Rechtsruck – Geflüchtete werden zunehmend zum politischen Feindbild gemacht, Milliarden werden in Abschottung investiert, Asylrechte eingeschränkt und Migrationsabkommen mit autoritären Regimen geschlossen. Ziel dieser Politik ist es, Fluchtbewegungen zu verhindern und Menschen systematisch aus Europa fernzuhalten oder abzuschieben.

Doch Geflüchtete nehmen diese Entrechtung nicht widerspruchslos hin. Sie wissen, dass sie nur gemeinsam eine Chance haben, sich dagegen zu wehren. Auf den Transitrouten in Afrika, an den EU-Außengrenzen und innerhalb Europas organisieren sie sich deshalb gemeinsam gegen Gewalt, Isolation und rassistische Ausgrenzung.

Netzwerke wie „Welcome United“ stehen für diese Selbstorganisierung. Sie sind eine selbstorganisierte, dezentrale Initiative von Menschen aus unterschiedlichen sozialen und politischen Zusammenhängen, unabhängig von Parteien oder großen Organisationen. Sie setzen sich langfristig für Bleiberecht, Bewegungsfreiheit und gleiche Rechte für alle ein und organisieren dafür gemeinsame politische Aktionen auf lokaler, bundesweiter und transnationaler Ebene.

In ihrem neuen Buch „No Border Lasts Forever“ versammeln sie Berichte über Kämpfe gegen Misshandlungen durch EU-finanzierte libysche Milizen ebenso wie über Proteste gegen Bezahlkarten und nächtliche Abschiebungen aus deutschen Dublin-Zentren. Der Blick reicht von den Anfängen in den 1990-er Jahren bis zu aktuellen antirassistischen Bündnissen in Europa und über das Mittelmeer hinaus.

No border lasts forever – ein taz Talk im taz Studio auf der Leipziger Buchmesse mit:

🐾 Muna Abdi studierte Journalismus, Massenkommunikation und Öffentliche Verwaltung in Hargeysa, Somalia und arbeitete sieben Jahre als Journalistin. Seit 2024 lebt sie als Asylsuchende in Deutschland und war Kolumnistin für die taz. Vom 20. bis 27. September 2025 schrieb sie dort ein tägliches Tagebuch von der Karawane für Bewegungsfreiheit.

🐾 Hassan Nugud ist als Sozialarbeiter und Projektkoordinator in der unabhängigen Beratung für geflüchtete Menschen mit Behinderungen und/oder chronischen Erkrankungen tätig. Darüber hinaus engagiert er sich zivilgesellschaftlich unter anderem im Netzwerk „We’ll Come United“, im „Sudan Club e.V.“, im Vorstand von „Handwerker für Darfur“ sowie bei „Sudan Uprising Germany“. Außerdem ist er auch Vorstandsmitglied des Flüchtlingsrats Berlin. Er stammt aus dem Sudan und lebt seit 2015 in Deutschland.

🐾 Jan Feddersen moderiert diesen taz Talk, er ist taz-Redakteur für besondere Aufgaben sowie Kurator der taz Talks und des taz lab.

Diese Veranstaltung findet auf Deutsch und auf Englisch statt.

Premierenlesung Mosaik der Resilienzen

Donnerstag, 16. April 2026 / 19:00 Uhr
Berlin, Museum des Kapitalismus
Köpenicker Str. 172, Berlin
Kiana Ghaffarizad & Leyla Sehar-Madauß Mosaik der Resilienzen – Diaspora Gespräche über Mental Health, Visionen und Widerstand
Mosaik der Resilienzen — Kiana Ghaffarizad, Leyla Sehar-Madauß (Hg.)

Weitere Informationen folgen.

Vergangene Termine

Buchvorstellung und Schauspieler*innen-Lesung mit Hila Amit

Samstag, 10. Januar 2026 / 19:30 Uhr
Berlin, Lettrétage

Join us for the German-language launch of Hila Amit’s critically acclaimed short story collection Mounir Dana und das Mädchen. Amit’s collection weaves together stories of characters often relegated to the margins of Israeli society: Palestinians, queers, single mothers, and Mizrahi women. Amit’s quiet, empathetic prose transforms the „other“ into the intimate, breaking down the walls between communities.

The book received acclaim in Israel, amongst others, from the late Amos Oz, who described it: „Vigorously written, with a delicate and precise hand and a rare combination of wit and compassion.“ It also won the Israeli Ministry of Culture Prize for Debut Authors in 2016.

Author Tamar Raphael will read from the book, giving voice to Amit’s delicate yet vigorous storytelling. Tomer Dotan Dreyfus will offer a political perspective, examining the role of Palestinian characters in Hebrew literature and the place of Arabic in Hebrew texts—a conversation particularly resonant in today’s context. Hosted by author Kevin Junk in conversation with Hila Amit about her political-social literature. For German audiences, this collection offers rare insight into aspects of Israeli society seldom discussed abroad—stories of forbidden love, cultural crossings, and the courage to embrace difference.

Lesung mit Ruby Rebelde: Warum sie uns hassen – Sexarbeitsfeindlichkeit

Mittwoch, 17. Dezember 2025 / Uhr
Warum sie uns hassen — Ruby Rebelde

Infos folgen

Lesung mit Ruby Rebelde: Warum sie uns hassen – Sexarbeitsfeindlichkeit

Freitag, 12. Dezember 2025 / Uhr
Erlangen, E-Werk
Warum sie uns hassen — Ruby Rebelde

Infos folgen

Sebastian Scheele: Genealogie der Verbündeten

Donnerstag, 11. Dezember 2025 / 18:00 Uhr
Berlin, TU Hauptgebäude 0104 (EG)
Privileg und Politik — Sebastian Scheele

Sebastian Scheele:

Genealogie der Verbündeten – Zum Privilegiendiskurs in feministischen und antirassistischen sozialen Bewegungen

Im Rahmen der Ringvorlesung zum Jubiläum 30 Jahre Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG)

25 Jahre Lysistrada - Lesung mit Ruby Rebelde im Kreuz Solothurn

Warum sie uns hassen — Ruby Rebelde

Lysistrada, Fachstelle für Sexarbeit im Kanton Solothurn, bietet Sexarbeiter*innen Beratung zu gesundheitlichen, rechtlichen und sozialen Themen und setzt sich in der Öffentlichkeit für deren Anliegen ein. 2025 feiert der Verein seinen 25. Geburtstag. Zu diesem Anlass wird am 29. November zu einer Lesung des Buches «Warum sie uns hassen» von Ruby Rebelde eingeladen.

Um 19:00 startet die Veranstaltung mit einem Empfang in der Bar. Die Lesung beginnt um 20:00. Im Anschluss an die Lesung findet eine Podiumsdiskussion mit Ruby Rebelde und Melanie Munoz, Fachstellenleiterin von Lysistrada statt.

Lesung mit Ruby Rebelde: Warum sie uns hassen – Sexarbeitsfeindlichkeit

Donnerstag, 27. November 2025 / 20:00 Uhr
Luzern, Neubad
Warum sie uns hassen — Ruby Rebelde

Sexarbeiterin und Autorin Ruby Rebelde liest aus ihrem Buch „Warum sie uns hassen – Sexarbeitsfeindlichkeit“.

Anschliessende Gesprächsrunde mit Ruby; Eliane Burkart, Geschäftsleiterin Verein LISA; Nathalie Schmidhauser, Mitarbeiterin ProCoRe und Anskar Roth, Co-Leiter Fachstelle Gleichstellung der Stadt Luzern.

Eintritt frei, Kollekte (Richtpreis Fr. 10.-). Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Lesung mit Ruby Rebelde: Warum sie uns hassen – Sexarbeitsfeindlichkeit

Donnerstag, 20. November 2025 / Uhr
Warum sie uns hassen — Ruby Rebelde

Infos folgen

Buchpremiere im Literaturforum Brecht-Haus

Mittwoch, 19. November 2025 / Uhr
Berlin, Literaturforum Brecht-Haus
Welches Zuhause — nous – konfrontative Literatur (Hg.)

Moderator Sebastian Friedrich

Bahati Glass: Wie Leben geht - Lesung

Samstag, 8. November 2025 / 19:00 Uhr
Erfurt, Nilo's Café
Wie Leben geht — Bahati Glaß

Lesung und Gespräch: Bahati Glaß
In der Reihe „Das Wort zum Samstag“
Moderation: Tamer Düzyol, Mit-Herausgeber der Buchreihe Haymatlos

Zwischen Alltäglichem und Globalem –
Bahati Glaß‘ Debütlyrikband „Wie Leben geht“ vereint verschiedene Facetten des Lebens in lyrischer Form.

Lesung mit Ruby Rebelde: Warum sie uns hassen – Sexarbeitsfeindlichkeit

Dienstag, 4. November 2025 / 19:00 Uhr
Münster, Kreativhaus - Projekt Marischa Münster
Warum sie uns hassen — Ruby Rebelde