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tin*stories - Die neue Welle der Queerfeindlichkeit im Gespräch bei Allgäu rechtsaußen

Wednesday, December 21, 2022 / 8:00 PM
ONLINE, Podcast Allgäu rechtsaußen
Das Cover von tin*stories. Es ist in den Pride Farben der trans, inter und nichtbinären Menschen gestaltet.
tin*stories — Joy Reißner, Orlando Meier-Brix (Ed.)

In den letzten Jahren nimmt das Ausmaß des Hasses, den trans, inter und nicht-binäre Personen ertragen müssen stetig zu. Auch im Allgäu ist Trans- und Queerfeindlichkeit im Aufwind.

Darüber spricht Allgäu rechtsaußen am Mittwoch dem 21. Dezember 2022 ab 20 Uhr im Livestream mit Joy Reißner und Orlando Meier-Brix.

Salonfähig war die strukturelle und konkrete Diskriminierung von transgeschlechtlichen Menschen eigentlich schon immer. Sie hat eine lange Geschichte. Doch in den letzten Jahren nimmt das Ausmaß des Hasses, den trans, inter und nicht-binäre Personen ertragen müssen stetig zu. Trans- und Queerfeindlichkeit ist das neue Flaggschiff rechter Ideolog*innen und findet Unterstützung bis weit in bürgerliche und sogar vermeintlich feministische Kreise. Dabei ist der Hass auf queere Menschen mehr als nur die Ablehnung einer Lebensweise oder die Verweigerung einer selbstbestimmten Identität. Er erschöpft sich nicht im Zerstören von Pride-Flaggen, wie es auch im Allgäu immer wieder geschieht. Queerfeindlichkeit ist mitunter mörderisch. Das Spektrum reicht von Graffities, die trans Personen wie etwa in Kempten ihr Lebensrecht absprechen über körperliche Angriffe und gipfelt in (auch) antifeministisch motivierten rechtsterroristischen Attentaten wie in Christchurch oder Halle.

Am Mittwoch dem 21. Dezember 2022 ab 20 Uhr spricht Allgäu rechtsaußen im Livestream mit Joy Reißner und Orlando Meier-Brix über die Geschichte und die aktuelle Welle von Queer- und Transfeindlichkeit.

Zuletzt gaben Joy Reißner und Orlando Meier-Brix im Dezember 2022 den Sammelband tin*stories. Trans | inter | nicht-binäre Geschichte(n) seit 1900 bei edition assemblage heraus. Joy Reißner queert Sprach-/Literaturwissenschaft und vermittelt zum Thema tin* und Erinnerungskultur. Orlando Meier-Brix macht Forschung, Aktivismus und Bildungsarbeit mit Fokus auf queere und jüdische Geschichte.

Buchvorstellung: Verändern wollte ich eine Menge - Aus dem Leben der Internationalistin Ellen Stêrk

Friday, December 16, 2022 / 6:00 PM
Köln, Naturfreundehaus
Verändern wollte ich eine Menge — Herausgeber:innenkollektiv (Ed.)

Das im Mai bei edition assemblage erschienene Buch „Verändern wollte ich eine Menge“ erzählt das Leben von Ellen Stêrk, einer feministischen Internationalistin, die 2016 an Krebs starb.

Durch das Zusammenspiel persönlicher Briefe, emotionaler Erinnerungen und sachlicher Informationen ermöglicht das Buch auch nach ihrem Tod eine Begegnung mit Ellen, die in Kurdistan den Namen Stêrk (Stern) angenommen hatte. Ihre Geschichte lädt dazu ein, Utopien zu gewinnen und Internationalismus neu zu leben. Diese aus vielen Perspektiven kollektiv zusammengetragene Biografie gibt auch einen Einblick in die letzten Jahrzehnte feministischer Organisierung in Deutschland und Kurdistan.

Zwei Personen aus dem Herausgeber*innenkollektiv lesen aus dem Buch und erzählen von Ellen Stêrk sowie dem Entstehungsprozess des Buches.

Buchvorstellung Verändern wollte ich eine Menge

Thursday, December 15, 2022 - Thursday, December 15, 2022
Bonn, Le Sabot
Verändern wollte ich eine Menge — Herausgeber:innenkollektiv (Ed.)

Das im Mai bei edition assemblage erschienene Buch „Verändern wollte ich eine Menge“ erzählt das Leben von Ellen Stêrk, einer feministischen Internationalistin, die 2016 an Krebs starb.

Durch das Zusammenspiel persönlicher Briefe, emotionaler Erinnerungen und sachlicher Informationen ermöglicht das Buch auch nach ihrem Tod eine Begegnung mit Ellen, die in Kurdistan den Namen Stêrk (Stern) angenommen hatte. Ihre Geschichte lädt dazu ein, Utopien zu gewinnen und Internationalismus neu zu leben. Diese aus vielen Perspektiven kollektiv zusammengetragene Biografie gibt auch einen Einblick in die letzten Jahrzehnte feministischer Organisierung in Deutschland und Kurdistan.

Zwei Personen aus dem Herausgeber*innenkollektiv lesen aus dem Buch und erzählen von Ellen Stêrk und der Entstehung des Buches.

Bringt bitte eine Maske mit.

Veranstalter:innen: Bonner Solidaritätskomitee Kurdistan & Buchladen Le Sabot

Buchvorstellung Verändern wollte ich eine Menge

Wednesday, December 14, 2022 - Wednesday, December 14, 2022
Wuppertal, K49
Verändern wollte ich eine Menge — Herausgeber:innenkollektiv (Ed.)

Das im Mai bei edition assemblage erschienene Buch „Verändern wollte ich eine Menge“ erzählt das Leben von Ellen Stêrk, einer feministischen Internationalistin, die 2016 an Krebs starb.

Durch das Zusammenspiel persönlicher Briefe, emotionaler Erinnerungen und sachlicher Informationen ermöglicht das Buch auch nach ihrem Tod eine Begegnung mit Ellen, die in Kurdistan den Namen Stêrk (Stern) angenommen hatte. Ihre Geschichte lädt dazu ein, Utopien zu gewinnen und Internationalismus neu zu leben. Diese aus vielen Perspektiven kollektiv zusammengetragene Biografie gibt auch einen Einblick in die letzten Jahrzehnte feministischer Organisierung in Deutschland und Kurdistan.

Zwei Personen aus dem Herausgeber*innenkollektiv lesen aus dem Buch und erzählen von Ellen Stêrk sowie dem Entstehungsprozess.

Getränke wird es gegen Spende geben.

Online-Lesung tin*stories - Trans* Day of Rememberance

Monday, November 21, 2022 / 7:00 PM
ONLINE, Link zur Anmeldung
Das Cover von tin*stories. Es ist in den Pride Farben der trans, inter und nichtbinären Menschen gestaltet.
tin*stories — Joy Reißner, Orlando Meier-Brix (Ed.)

Online-Lesung aus tin*stories. Trans | inter | nicht-binäre Geschichte(n) seit 1900 von den Herausgeber*innen Joy Reißner & Orlando Meier-Brix zum Trans Day of Rememberance.

Wie können wir an trans, inter und nichtbinäre Geschichte erinnern?

Mit: Alma Roggenbuck,
Anton Schulte,
Jonah Handschuh,
Joy Reißner &
Orlando Meier-Brix.

Hier geht es zum Anmeldeformular (Google Formular). Kurz vor der Veranstaltung wird per Email ein Zoom-Link verschickt.

(Über) 120 Jahre tin* Geschichte in Deutschland

Sunday, November 20, 2022 / 6:00 PM
Gelsenkirchen, Kulturraum „die flora“
Das Cover von tin*stories. Es ist in den Pride Farben der trans, inter und nichtbinären Menschen gestaltet.
tin*stories — Joy Reißner, Orlando Meier-Brix (Ed.)

Buchvorstellung mit Orlando Meier-Brix (Berlin) und Joy Reißner (Düsseldorf) über die Geschichte von LSBTIQ* anlässlich des „Day of Remembrance“

Der Sammelband tin*stories macht trans*, inter* und nichtbinäre Geschichte in Deutschland seit 1900 sichtbar. Trans*, inter* und nichtbinär – sicher kein Trend! Das zeigt ein Blick in unsere Geschichte. Dort begegnen uns viele Menschen, Medien und Erzählungen, die uns heute empowern, berühren und zum Nachdenken anregen.

Im Rahmen von „SAGA: Sexual And Gender Acceptance. Legenden beginnen zu Hause“.

Eine queere Veranstaltungsreihe – offen für alle
Eintritt: 5,00 €

VA: Kulturraum „die flora“ in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Gelsenkirchen

Lesung: Die Revolte bin ich – 40 Jahre radikal – Franz Scholten

Saturday, November 5, 2022 / 6:00 PM
Nürnberg, Linke Literaturmesse. Kulturwerkstatt Auf AEG
Cover von "40 Jahre radikal", rote Person mit Molly in der Hand vor einerm Blumentaptenhintergrund
Die Revolte bin ich — Frans Scholten
Vom Individuum zur Bewegung in die Revolte. Vermittlung der Mikroprozesse, speziell bezogen auf die Binnensicht der autonomen Bewegung, der Frauenbewegung, der Anti-Akw-Bewegung, der Arbeiter_innenbewegung. Im zweiten Teil wird die frühe Kriminalisierungsgeschichte der ‚radikal‘ geschildert. Ebenso geht es um das autonome Selbstverständnis und wie sich eine Bewegung, aus den Häuserkämpfen kommend, aufsplittet. Übergeordnet wird vom ‚Grünen Jahrzehnt‘ gesprochen, das von 1977 (Stammheim) bis 1987 (Startbahn West) reicht.

Symposium: Migrantischer Feminismus geht weiter!

Thursday, November 3, 2022 - Friday, November 4, 2022
Frankfurt am Main, Goethe University
Migrantischer Feminismus — Pinar Tuzcu, Encarnación Gutiérrez Rodríguez

Nach der Veröffentlichung von “Migrantischer Feminismus in der Frauen:bewegung in Deutschland (1985-2000)”, herausgegeben von Encarnación Gutiérrez Rodríguez und Pinar Tuzcu und erschienen bei edition assemblage im Jahr 2021, freuen wir uns sehr, das Symposium Migrantischer Feminismus geht weiter! anzukündigen.

Das Sympoisum wird vom 3. bis 4. November 2022 in Frankfurt am Main stattfinden. Ziel des Symposiums ist es, die Verbindung zwischen der historischen und der aktuellen Rolle von queer-feministischen Migrant:innen in der Frauen*bewegung in Deutschland aufzuzeigen. Auf der Grundlage des das Buch sollen sowohl ältere als auch jüngere Aktivist_innen zusammengebracht werden, um die Geschichte des Migrantischen Feminismus in Deutschland in einem generationsübergreifenden Rahmen zu diskutieren und zu feiern.

Alle Interessierten sind herzlichst eingeladen!

Zur Anmeldung auf www.eventbrite.de

Lesung zum Thema Transgeschlechtlichkeit

Wednesday, November 2, 2022 / 6:00 PM
Meinersen, MGH Meinersen
Auf dem Cover mittig Streifen in den Farben der Transflagge, darauf die Zeichnung einer Basecap mit einem Patch auf dem "s*he" steht. Außerdem folgender Text: Karu-Levin Grunwald-Delitz, Von sie. Zu er. Zu mir. Wege der Transgeschlechtlichkeit, Vom Leben inspirierte Spoken Words, Kurzgeschichten und Lyrik, Mit Illustrationen von Alissa Mirea Weidenfeld.
Von sie. Zu er. Zu mir. — Karu-Levin Grunwald-Delitz

Lesung zum Thema Transgeschlechtlichkeit mit Karu Grunwald-Delitz

Freier Eintritt

Weitere Infos folgen

Lesung "Und dann Politisierung?!"

Sunday, October 30, 2022 / 7:30 PM
Berlin, Café Cralle
Und dann Politisierung?! — RTR Führungsproblem (Ed.)

Politisch aktiv werden, sein und bleiben, um für eine gerechtere Welt zu kämpfen – für viele Menschen ist dies ein andauernder Prozess. Der Sammelband, den wir vorstellen wollen, versammelt vielfältige Erzählungen von den Möglichkeiten, Hürden und Herausforderungen der Politisierung. Wir wollen mit dem Buch dazu einladen, kollektive Prozesse kritisch zu hinterfragen, sich selbst zu reflektieren und sich in Beziehung zu anderen zu setzen. Es ist für alle, die nach Wegen suchen, an emanzipatorischen Kämpfen der Gegenwart teilzunehmen, die schon dabei sind und für die, die hadern.