NEU
erschienen
Das Cover von tin*stories. Es ist in den Pride Farben der trans, inter und nichtbinären Menschen gestaltet.
tin*stories
Trans | inter | nicht-binäre Geschichte(n) seit 1900 Joy Reißner, Orlando Meier-Brix (Hg.) Deutsch
Paperback, 192 Seiten
140 x 205mm
978-3-96042-151-1 / 2-941
12,80 Euro
Erscheinungstermin: 12/2022
Mit Illustrationen von: Sanja Prautzsch.
Deutsch
Paperback, 192 Seiten
140 x 205mm
978-3-96042-151-1 / 2-941
12,80 Euro
Erscheinungstermin: 12/2022
Mit Illustrationen von: Sanja Prautzsch.
Termine
10.02.2023

tin*stories erzählen - Lesung und Gespräch mit Anton Schulte

LEIPZIG, MONAliesA feministische Bibliothek und Archiv
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Inhalt

Der Sammelband tin*stories macht trans*, inter* und nichtbinäre Geschichte in Deutschland seit 1900 sichtbar.*

Trans*, inter* und nichtbinär – sicher kein Trend! Das zeigt ein Blick in unsere Geschichte. Dort begegnen uns viele Menschen, Medien und Erzählungen, die uns heute empowern, berühren und zum Nachdenken anregen. Da gab es zum Beispiel Karl M. Baer, der ein Buch über sein Leben als inter* Person veröffentlichte. Oder Liddy Bacroff, die als trans* Frau und Sexarbeiter*in im Nationalisozialismus verfolgt wurde und ihre Erfahrungen niederschrieben. Oder Cornelia, die in den 1980ern in ihrem Tagebuch das Coming Out verarbeitet.


Die Autor*innen machen diese Geschichten sichtbar und ermutigen die Leser*innen, selbst auf Spurensuche zu gehen.


Mit Beiträgen von: Alex Mounji, Alma Roggenbuck, Anton Wegener, Renée Grothkopf, Anton Schulte, Biba Nass, Caspar Rehlinger, Cornelia Kost, Harald Klant Sadja, Jonah Handschuh, Joy Reißner, Niki Trauthwein, Orlando Meier-Brix, Tobias Humer, Paul Haller, xan egger und neo seefried



*Anmerkung zur ersten Auflage


Wenn ein Buch herausgegeben wird, gibt es unzählige Stellen, an denen etwas schieflaufen kann. Manchmal sind das kleine Fauxpas, manche Fehler sind größer. Für einen Fehler, der uns bei tin*stories unterlaufen ist, möchten wir als Herausgebende die Verantwortung übernehmen:


Im Text „Liddy Bacroff und die Männer“ hatten die Autor*innen Renée Grothkopf und Anton Wegener darauf geachtet, Liddys abgelegten Namen (Deadname) nicht zu verwerden. Dazu sollte dieser in den Fußnoten durch Schwärzung unkenntlich gemacht werden. Wir als Herausgebende stehen hinter dieser Umsetzung, dennoch ist in einem der letzten Schritte ein Fehler unterlaufen, der uns nicht rechtzeitig aufgefallen ist. Das bedeutet, dass Liddys abgelegter Name jetzt in den Fußnoten steht – entgegen dem ausdrücklichen Wunsch der Autor*innen.


Diese Nachlässigkeit hätte nicht passieren dürfen, denn auch die Reproduktion abgelegter Namen ist eine Form von transfeindlicher Gewalt. Wir bitten um Entschuldigung, sowohl bei Anton und Renée, als auch bei allen tin* Personen, die damit ungewollt konfrontiert wurden.





Mit Beiträgen von Alex Mounji, Alma Roggenbuck, Anton Wegener, Renée Grothkopf, Anton Schulte, Biba Nass, Caspar Rehlinger, Cornelia Kost, Harald Klant Sadja, Jonah Handschuh, Joy Reißner, Niki Trauthwein, Orlando Meier-Brix, Tobias Humer, Paul Haller, xan egger und neo seefried.

Herausgeber*innen

Joy Reißner — Joy Reißner (*1994) queert Sprach-/Literaturwissenschaft und vermittelt zum Thema tin* und Erinnerungskultur. (Kontakt unter: joy.reissner@gmail.com) Mehr Infos

Orlando Meier-Brix — Orlando Meier-Brix (*1995) macht Forschung, Aktivismus und Bildungsarbeit mit Fokus auf queere und jüdische Geschichte. Mehr Infos

Mit Beiträgen von Alex Mounji, Alma Roggenbuck, Anton Wegener, Renée Grothkopf, Anton Schulte, Biba Nass, Caspar Rehlinger, Cornelia Kost, Harald Klant Sadja, Jonah Handschuh, Joy Reißner, Niki Trauthwein, Orlando Meier-Brix, Tobias Humer, Paul Haller, xan egger und neo seefried.

Pressestimmen (1)

Ein überfälliges Buch für die Community und den Schulunterricht! (…) Der Sammelband umfasst so eine Vielzahl literarischer Stimmen und Formen und liest sich äußerst abwechslungsreich – Essay, Interviews, Tagebuchausschnitte, einige Collagen und Zeichnungen. Man arbeitet sich durch die Zeit, manche Texte sind zugänglich, manche weniger, manche sprechen in akademischer Distanz, unter der unverhohlene, berechtigte Wut lauert – manche sind roh, blutig, dringliche Appelle gegen queerfeindliche Grausamkeit. (…) Utopische Perspektiven auf queeres Leben in der Vergangenheit strahlen in die Zukunft, genauso wie die Warnungen über einstige (und derzeitige) Diskriminierungsstrukturen. Ich kann mir gut vorstellen, das „tin* stories“ im Geschichtsunterricht zum Einsatz kommt – bei entsprechender Sensibilisierung des Lehrpersonals, wobei das ausgezeichnete Vorwort behilflich sein wird. —  Beau Maibaum, queer.de (11.12.2022)