tin*stories erzählen - Lesung und Gespräch mit Anton Schulte
Leipzig, MONAliesA feministische Bibliothek und Archiv
Fr., 10.02., 19 Uhr in der MONAliesA – Lesung und Gespräch mit Anton Schulte
Trans*, inter* und nicht-binär (tin*) sind kein Trend – das zeigt ein Blick in die Geschichte. Doch leider werden Geschichten, die nicht in die weiße, cis-, endo-, heteronormative Perspektive von Geschichtsschreibung passen, viel zu selten erzählt und damit unsichtbar gemacht. Sie fehlen in der Schule, in den Lehrplänen an der Uni, im Museum und auf Stadtrundgängen. Der Sammelband „tin*stories. Trans | inter | nicht-binäre Geschichte(n) seit 1900“ will das anhand verschiedener Beiträge ändern.
Anton Schulte hat darin einen Text veröffentlicht, der die Lebensgeschichten von zwei trans Personen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Frankfurt am Main und Wien erzählt. Im Rahmen seines Masterstudiums in „Queer History“ am Goldsmiths College in London stieß er auf die Akten von Walter H. und Ernestine W. Anton wird seine Recherche vorstellen und mit uns besprechen, wie die Lebensrealität von trans und geschlechtsunkonformen Personen in einer Gesellschaft aussah, in der Abweichung von der biologistischen Geschlechtermatrix als undenkbar galt.
Für die Veranstaltung gilt eine Maximalbegrenzung der Teilnehmendenanzahl. Danke für euer Verständnis und Mitwirken!
Über Spenden freuen wir uns. Spendenempfehlung: 2–10 EUR
Lesung "Verändern wollte ich eine Menge"
Halle (Saale), Neustädter Passage 13
Lesung in Halle (Saale)
gibt Einblicke in die letzten Jahrzehnte radikal linker Bezüge
und feministischer Organisierungsansätze.
Lesung "Verändern wollte ich eine Menge" Magdeburg
Magdeburg, Kiezladen Tacheles
gibt Einblicke in die letzten Jahrzehnte radikal linker Bezüge
und feministischer Organisierungsansätze.
Das Zusammenspiel persönlicher Briefe, emotionaler Erinnerungen und sachlicher Informationen ermöglicht den Leser*innen Ellen Stêrk nach ihrem Tod zu begegnen. Ihre Geschichte lädt dazu ein, Utopien zu gewinnen, Internationalismus neu zu leben, sich zu organisieren und weiterzukämpfen.
Buchvorstellung "Verändern wollte ich eine Menge"
Hannover, Elchkeller
Buchvorstellung im Elchkeller, Hannover
Diese aus vielen Perspektiven kollektiv zusammengetragene Biografie
gibt Einblicke in die letzten Jahrzehnte radikal linker Bezüge
und feministischer Organisierungsansätze.
Das Zusammenspiel persönlicher Briefe, emotionaler Erinnerungen und sachlicher Informationen ermöglicht den Leser*innen Ellen Stêrk nach ihrem Tod zu begegnen. Ihre Geschichte lädt dazu ein, Utopien zu gewinnen, Internationalismus neu zu leben, sich zu organisieren und weiterzukämpfen.
Lesung & Austausch: Liebe mit Köpfchen
Berlin, Haus der Demokratie und Menschenrechte
Constanze Schwärzer-Dutta wird Passagen aus ihrem Buch vorlesen und über ihre Erfahrungen als Paarberaterin und als Partnerin in einer neurodiversen Beziehung sprechen. Geplant sind auch Fragerunden und Austausch mit dem Publikum.
Fragen können ggf. auch anonym gestellt werden. Die Veranstaltung wird moderiert von Thomas Schulze.
Anmeldung bei: regina@aspies.de
Es ist auch möglich, ohne vorherige Anmeldung teilzunehmen. Um besser planen zu können, wird jedoch nach Möglichkeit um vorherige Anmeldung bis zum 23.01.23 gebeten.
Conni Schwärzer-Dutta ist autistisch, ihr Partner nicht. Die beiden sind ein neurodiverses Paar. Ihre eigene positive Erfahrung mit dieser Beziehung hat Conni motiviert, sich zur Paarberaterin für neurodiverse Paare ausbilden zu lassen und ihre Tipps in einem Buch an andere neurodiverse Paare und autistische Menschen auf Beziehungssuche weiterzugeben.
Barriere-Info:
Zugang: Der Robert-Havemann-Saal ist barrierefrei zugänglich.
Sprache: Lesung und Gespräch werden in deutscher Lautsprache stattfinden.
Pausen: Es wird nach ungefähr einer Stunde eine Pause geben.
Sitzplätze: Wer sich einen Platz in der letzten Reihe reservieren will, kann dies bei der
Anmeldung mitteilen.
tin*stories - Die neue Welle der Queerfeindlichkeit im Gespräch bei Allgäu rechtsaußen
ONLINE, Podcast Allgäu rechtsaußen
In den letzten Jahren nimmt das Ausmaß des Hasses, den trans, inter und nicht-binäre Personen ertragen müssen stetig zu. Auch im Allgäu ist Trans- und Queerfeindlichkeit im Aufwind.
Darüber spricht Allgäu rechtsaußen am Mittwoch dem 21. Dezember 2022 ab 20 Uhr im Livestream mit Joy Reißner und Orlando Meier-Brix.
Salonfähig war die strukturelle und konkrete Diskriminierung von transgeschlechtlichen Menschen eigentlich schon immer. Sie hat eine lange Geschichte. Doch in den letzten Jahren nimmt das Ausmaß des Hasses, den trans, inter und nicht-binäre Personen ertragen müssen stetig zu. Trans- und Queerfeindlichkeit ist das neue Flaggschiff rechter Ideolog*innen und findet Unterstützung bis weit in bürgerliche und sogar vermeintlich feministische Kreise. Dabei ist der Hass auf queere Menschen mehr als nur die Ablehnung einer Lebensweise oder die Verweigerung einer selbstbestimmten Identität. Er erschöpft sich nicht im Zerstören von Pride-Flaggen, wie es auch im Allgäu immer wieder geschieht. Queerfeindlichkeit ist mitunter mörderisch. Das Spektrum reicht von Graffities, die trans Personen wie etwa in Kempten ihr Lebensrecht absprechen über körperliche Angriffe und gipfelt in (auch) antifeministisch motivierten rechtsterroristischen Attentaten wie in Christchurch oder Halle.
Am Mittwoch dem 21. Dezember 2022 ab 20 Uhr spricht Allgäu rechtsaußen im Livestream mit Joy Reißner und Orlando Meier-Brix über die Geschichte und die aktuelle Welle von Queer- und Transfeindlichkeit.
Zuletzt gaben Joy Reißner und Orlando Meier-Brix im Dezember 2022 den Sammelband tin*stories. Trans | inter | nicht-binäre Geschichte(n) seit 1900 bei edition assemblage heraus. Joy Reißner queert Sprach-/Literaturwissenschaft und vermittelt zum Thema tin* und Erinnerungskultur. Orlando Meier-Brix macht Forschung, Aktivismus und Bildungsarbeit mit Fokus auf queere und jüdische Geschichte.
Buchvorstellung: Verändern wollte ich eine Menge - Aus dem Leben der Internationalistin Ellen Stêrk
Köln, Naturfreundehaus
Das im Mai bei edition assemblage erschienene Buch „Verändern wollte ich eine Menge“ erzählt das Leben von Ellen Stêrk, einer feministischen Internationalistin, die 2016 an Krebs starb.
Durch das Zusammenspiel persönlicher Briefe, emotionaler Erinnerungen und sachlicher Informationen ermöglicht das Buch auch nach ihrem Tod eine Begegnung mit Ellen, die in Kurdistan den Namen Stêrk (Stern) angenommen hatte. Ihre Geschichte lädt dazu ein, Utopien zu gewinnen und Internationalismus neu zu leben. Diese aus vielen Perspektiven kollektiv zusammengetragene Biografie gibt auch einen Einblick in die letzten Jahrzehnte feministischer Organisierung in Deutschland und Kurdistan.
Zwei Personen aus dem Herausgeber*innenkollektiv lesen aus dem Buch und erzählen von Ellen Stêrk sowie dem Entstehungsprozess des Buches.
Buchvorstellung Verändern wollte ich eine Menge
Bonn, Le Sabot
Das im Mai bei edition assemblage erschienene Buch „Verändern wollte ich eine Menge“ erzählt das Leben von Ellen Stêrk, einer feministischen Internationalistin, die 2016 an Krebs starb.
Durch das Zusammenspiel persönlicher Briefe, emotionaler Erinnerungen und sachlicher Informationen ermöglicht das Buch auch nach ihrem Tod eine Begegnung mit Ellen, die in Kurdistan den Namen Stêrk (Stern) angenommen hatte. Ihre Geschichte lädt dazu ein, Utopien zu gewinnen und Internationalismus neu zu leben. Diese aus vielen Perspektiven kollektiv zusammengetragene Biografie gibt auch einen Einblick in die letzten Jahrzehnte feministischer Organisierung in Deutschland und Kurdistan.
Zwei Personen aus dem Herausgeber*innenkollektiv lesen aus dem Buch und erzählen von Ellen Stêrk und der Entstehung des Buches.
Bringt bitte eine Maske mit.
Veranstalter:innen: Bonner Solidaritätskomitee Kurdistan & Buchladen Le Sabot
Buchvorstellung Verändern wollte ich eine Menge
Wuppertal, K49
Das im Mai bei edition assemblage erschienene Buch „Verändern wollte ich eine Menge“ erzählt das Leben von Ellen Stêrk, einer feministischen Internationalistin, die 2016 an Krebs starb.
Durch das Zusammenspiel persönlicher Briefe, emotionaler Erinnerungen und sachlicher Informationen ermöglicht das Buch auch nach ihrem Tod eine Begegnung mit Ellen, die in Kurdistan den Namen Stêrk (Stern) angenommen hatte. Ihre Geschichte lädt dazu ein, Utopien zu gewinnen und Internationalismus neu zu leben. Diese aus vielen Perspektiven kollektiv zusammengetragene Biografie gibt auch einen Einblick in die letzten Jahrzehnte feministischer Organisierung in Deutschland und Kurdistan.
Zwei Personen aus dem Herausgeber*innenkollektiv lesen aus dem Buch und erzählen von Ellen Stêrk sowie dem Entstehungsprozess.
Getränke wird es gegen Spende geben.
Online-Lesung tin*stories - Trans* Day of Rememberance
ONLINE, Link zur Anmeldung
Online-Lesung aus tin*stories. Trans | inter | nicht-binäre Geschichte(n) seit 1900 von den Herausgeber*innen Joy Reißner & Orlando Meier-Brix zum Trans Day of Rememberance.
Wie können wir an trans, inter und nichtbinäre Geschichte erinnern?
Mit: Alma Roggenbuck,
Anton Schulte,
Jonah Handschuh,
Joy Reißner &
Orlando Meier-Brix.
Hier geht es zum Anmeldeformular (Google Formular). Kurz vor der Veranstaltung wird per Email ein Zoom-Link verschickt.





