Wege zum Nein

Eine Besonderheit des Buches ist, dass hier juristische, philosophische und aktivistische Perspektiven und Fragen zusammengebracht werden.

Sina Holst und Johanna Montanari (Hg.)
Wege zum Nein
Emanzipative Sexualitäten und queer-feministische Visionen
Beiträge für eine radikale Debatte nach der Sexualstrafrechtsreform in Deutschland 2016
Taschenbuch | 140*205 mm
ca. 200 Seiten | ca. 12.00 EUR [D]
ISBN 978-3-96042-015-6 | WG 2-973
Erscheint ca. Juni 2017

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„Wege zum Nein“ betrachtet die Reform des Sexualstrafrechts 2016 im gesellschaftlichen Kontext sexueller Gewalt, sexueller Selbstbestimmung und Emanzipation. Antirassistische queer-feministische Perspektiven beziehen klare Positionen, machen sich angreifbar und treten in Austausch miteinander. Sexualstrafrecht, #NeinHeisstNein, rassistische Instrumentalisierung, Rassismus in Deutschland, Vergewaltigungskultur, persönliche Erfahrungen, feministische Geschichte_n und Konsens werden nicht als Einzelthemen, sondern in ihrer Abhängigkeit voneinander diskutiert. Dabei ist die zentrale Frage, wie Räume sozialer Interaktion geschaffen werden können, in denen Nein nicht nur möglich ist, sondern wertgeschätzt wird. Die Publikation gibt einerseits unterschiedlichen Analysen Raum, die den gesellschaftlichen Status Quo thematisieren und attackieren. Andererseits entwirft und formuliert sie Argumente und Visionen, diesen Status Quo zu verändern, sich Handlungsmacht anzueignen und diese zu erweitern.

Die Autor*innen:

Sina Holst und Johanna Montanari publizieren unter dem Namen The Irksome Institute (Berlin, gegründet 2015), hinterfragen kapitalistische und patriarchale Logiken und entwerfen Visionen antikapitalistischer feministischer Zukunft. Zwei Publikationen erschienen im Eigenverlag (“Hysterical Experiments” 2015 und “Who Cares?” 2016).

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