Laura Perler

Selektioniertes Leben

Eine feministische Perspektive auf die Eizellenspende

farbige Broschur | 140*205mm

ca. 270 Seiten | ca. 18€

978-3-96042-118-4 | 2-973

ca. März 2022

JETZT VORMERKEN
Bild

Eine präzise Fallstudie, die uns die gesellschaftlichen, ethischen, medizinischen und wirtschaftlichen Implikationen der Reproduktionsmedizin vor Augen führt.

„Sex für den Spaß – in die Klinik für die Reproduktion“. So sieht die Zukunft gemäß eines spanischen Reproduktionsmediziners nicht nur für queere Paare aus. In diesem Buch werden ausgehend vom spanischen Kontext technophile gesellschaftliche Vorstellungswelten auseinandergenommen und auf ihre ethischen und sozialen Auswirkungen hin untersucht.

Warum gerade Spanien? Spanien ist der europäische Leader im Bereich der Reproduktionsmedizin. Die liberale Gesetzgebung und die große Anzahl privater Reproduktionskliniken zieht eine stetig wachsende Anzahl internationaler Patient*innen an. Zwei Techniken sind dafür maßgebend: Die Eizellenspende und die Reprogenetik. In diesem Buch werden die Interdependenzen dieser beiden Techniken analysiert. Mittels ethnographischer Beobachtung geht die Autorin der Frage nach, wie in der Reproduktionsklinik Leben sowie damit einhergehend gesellschaftliche Vorstellungen und Normen (re)produziert werden. Das Buch gibt durch einen empirisch dichten Text sowie Fotografien von Tamara Sánchez Pérez einen Einblick in eine der Öffentlichkeit weitgehend immer noch verschlossene Welt.

Das Buch besteht aus Texten sowie Farbfotografien. Zudem ist Audio – und Videomaterial über QR Codes zugänglich.

Die Autorin
Laura Perler bewegt sich zwischen Humangeographie, Sozialanthropologie, feministischen Technosciences. Neben ihrer akademischen Arbeit leistet sie Sorgearbeit, ist aktiv bei der EKdM (Eidgenössische Kommission dini Mueter) und gerne auf dem Liegerad unterwegs.

 

Eizellenspende | Reprogenetik | Ethnographie | Reproduktionsmedizin | Technikkritik | Disability Studies | Anti-Ableismus