Semra Ertan

Mein Name ist Ausländer | Benim Adım Yabancı

Gedichte | Şiirler

Taschenbuch mit schickem Naturkarton Cover | 140*205 mm

ca. 240 Seiten | ca. 15€

978-3-96042-095-8 | WG 2-151

ca. 15. Dezember 2020

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In deutscher und türkischer Sprache.

Semra Ertan, geboren 1957 in der Türkei, zog 1972 zu ihren Eltern in die Bundesrepublik Deutschland. Sie arbeitete als technische Bauzeichnerin, Schriftstellerin und Dolmetscherin und schrieb über 350 Gedichte und einige Satiren. 1982 verbrannte sich Semra Ertan in Hamburg, um ein Zeichen gegen den Rassismus in Deutschland zu setzen.
In ihren Gedichten behandelt Semra Ertan ihre Erfahrungen als Migrantin in Deutschland, die aber durchaus für eine Generation junger Migrant_innen stehen. Auch Diskriminierungen, die sie als Frau erfährt, finden in ihren Texten Platz. Viele Gedichte drücken die Trauer aus, die die Dichterin in ihren Jahren in Deutschland begleitet, aber auch ihre Wut über gesellschaftliche Ungerechtigkeiten und ihren Mut sich diesen entgegenzustellen. Und ebenso die Liebe, die sie in sich trägt, findet ihren Ausdruck.

Die Herausgeber*innen

Zühal Bilir-Meier ist die Schwester von Semra Ertan. Geboren in Mersin/Türkei, zog sie 1970 zu ihren Eltern, die als sogenannte „Gastarbeiter“ in Kiel/Deutschland, lebten. Sie studierte Agrarwissenschaft und Sozialpädagogik in Kiel und München und arbeitet heute in ihrer eigenen Praxis in München als Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeutin.

Cana Bilir-Meier ist die Nichte von Semra Ertan. Geboren in München/Deutschland, studierte sie Kunstpädagogik und Digitale Medien in Wien und Istanbul. Sie arbeitet als Filmemacherin, Kunstpädagogin und in Projekten bildender Kunst. Gemeinsam mit ihrer Mutter Zühal Bilir-Meier und weiteren Menschen, hat sie 2018 die Initiative in Gedenken an Semra Ertan in Hamburg gegründet.