Alissa Starodub

Lasst es glitzern, lasst es knallen!

Politische Theorie und Praxis für die Utopie

Taschenbuch | 140*205mm

141 Seiten | 12 €

978-3-96042-087-3 | WG 2-973

Juli 2020

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Dieses Buch birgt Begegnungen mit Menschen, die Landwirtschaft solidarisch und ökologisch organisieren. Es erzählt Geschichten und Erfahrungen von Menschen, die Häuser besetzen, um dort nicht-kommerzielle Freiräume zu eröffnen. Und es nimmt uns mit zu Protesten gegen den G7 Gipfel oder zur Arbeit ohne Chefs. Die Frage wer sich an solchen Praktiken beteiligen kann, ist dabei Teil der Auseinandersetzung. Stück für Stück zeichnet sich ab, dass es eine Form der Politik gibt, die dem gängigen Politikbegriff zwischen die Lappen geht: die Prefiguration einer horizontalen Gesellschaft im Hier und Jetzt, den Widersprüchen zum Trotz. Ihre Formen sind dabei so vielseitig wie die Visionen von sozialer Gerechtigkeit. In der öffentlichen Wahrnehmung werden sie unterschiedlich bewertet, in ‘kriminell’ und ‘experimentell’, ‘gut’ und ‘böse’ eingeteilt. Durch das hautnahe Eintauchen in solche Praktiken schält sich die gesellschaftliche Utopie der Horizontalität heraus, die mal mit dem Glitzer utopischer Alternativen, mal mit einem lauten Knall hinter Barrikaden zum Vorschein kommt. Widersprüche und Hürden sind dabei Teil der Erzählung.

Die Autorin

Alissa veröffentlicht manchmal Bücher, Kapitel und Artikel – meistens zu den Themen Recht auf Stadt, prefigurative Epistemologie, zu wissenschafts-
theoretischen Fragestellungen, Aufständen und sozio-politischem Dissenz, selbstverwalteten Freiräumen oder zu partizipativer Aktionsforschung und Methodologie. Sie hat mal studiert und promoviert und lebt in einem Kollektiv.

Inhaltsverzeichnis und Leseprobe

Presse:

„Es ist die Stärke von Starodubs Schreibstil, komplizierte Themen herunter zu brechen, in dem sie zwischen einem Erzählstil und der Form von Gesprächen mit Freund*innen wechselt. Dabei greift sie auf die Expertise von Menschen zurück, die sich sehr bewusst mit den jeweiligen Alternativprojekten auseinandersetzen, weil sie in ihnen aktiv sind. Für Personen, die sich in einer Phase befinden, wo sie sich politisieren oder in der sie möglicherweise nach einer Weile „in Bewegung“ über ihre Erfahrungen reflektieren wollen, ist „Politische Theorie und Praxis für die Utopie“ eine leicht zugängliche Anregung.“ (Jonathan Eibisch, untergrundBlättle)