Nancy J. Della

Das Wort das Bauchschmerzen macht

Hardcover | 165*235mm

40 Seiten | 12,00€

ISBN 978-3-942885-63-8 | WG 250

September 2014

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Die Vorlesezeit ist Lukas‘ Lieblingszeit in der Schule. Doch dann liest seine Lehrerin Frau Hoehlmann eine Geschichte vor, die ihm Bauchschmerzen macht. Genauer gesagt ist es dieses eine Wort, das ihm wehtut, aber außer seiner Freundin Amira scheint das niemand zu verstehen. Doch dann kommt ihm seine Familie zur Hilfe …
„Das Wort, das Bauchschmerzen macht“ ist eine spannende Geschichte, die (nicht nur) Kindern zeigt, wie verletzend rassistische und diskriminierende Sprache ist. Aber auch, wie sich Eltern, Lehrer*innen und nicht zuletzt die Kinder selbst aktiv für ein respektvolles Miteinander einsetzen.
Gleichzeitig ist dieses Buch eine praktische Intervention in die aktuelle Debatte um Rassismus in der Kinder- und Jugendliteratur, und der erste Band einer Reihe um die Schwarzen deutschen Zwillinge Lukas und Lennard.
Nancy J. Della erzählt offen, einfühlsam und mutmachend eine Geschichte, die in deutschen Bücherregalen und Klassenzimmern bisher fehlt. In den liebevollen Illustrationen von Rina Rosentreter erwachen die Zwillinge, ihre Familie und Freund*innen zum Leben.

Die Autorin:
Nancy J. Della lebt mit ihrer Familie in Berlin und Chicago. Sie ist Lehrerin und Aktivistin.
Die Illustrator*in Rina Rosentreter ist eine politisch engagierte (Lebens-)Künstlerin, mag Katzen und Sternchen und lebt in einer WG in Münster.

Medien

„Ein Vorlese- und Selbstlesebuch für ältere Kinder über diskriminierenden Sprachgebrauch. Eines der wenigen deutschsprachigen #ownvoices-Bücher zum Thema, wahrscheinlich das einzige.“

Aus: Carla Heher 19 Kinder- und Jugendbücher zum Thema Rassismus in  edition f vom 10. Juni 2020

„Nancy J. Dellas Kinderbuch „Das Wort, das Bauchschmerzen macht“ erzählt mutmachend und mit detailreichen Illustrationen davon, wie verletzend rassistische Sprache wirkt, und wie aktiv dagegen vorgegangen werden kann.
Die Geschichte, in der nebenbei und ganz selbstverständlich Kinder Amani oder Amira heißen, Frauen Kopftücher tragen und mit Frauen zusammenleben, ist eine wichtige Intervention in die aktuellen Debatten um rassistische und kolonialistische Inhalte in der Kinder- und Jugendliteratur und zeigt, dass es einen Wandel in den Bücherregalen und Lehrplänen geben muss.“

Vollständige Rezension von Lisa Sendzik in: an.schläge II/ 2015

„In Zeiten von PEGIDA-Aufmärschen, Rufen nach Sanktionen für „Integrationsunwillige“ und einem rassistischen Diskurs, der längst in der „Mitte der Gesellschaft“ angekommen ist, tut es gut, ein Kinderbuch in Händen zu halten, das sich kritisch mit Rassismus und Diskriminierung in der Sprache auseinandersetzt.“

Buchtipp in: Unsere Zeitung vom 10. Februar 2015