Paperback, ca. 72 Seiten
140 x 205mm
978-3-96042-213-6 / 2-112
ca. 16,00 Euro
Erscheinungstermin: 10/2026
16 Gemälde von Mahsa Mohammadi und 11 Gedichten von Sahar Rezaei.
Paperback, ca. 72 Seiten
140 x 205mm
978-3-96042-213-6 / 2-112
ca. 16,00 Euro
Erscheinungstermin: 10/2026
16 Gemälde von Mahsa Mohammadi und 11 Gedichten von Sahar Rezaei.
Inhalt
Das Buch „Aus Teheran“ ist ein Gedicht- und Gemäldeband der Autorin Sahar Rezaei, die heute in Deutschland lebt, und der Malerin Mahsa Mohammadi, die im Iran lebt. Beide haben über längere Zeit in Teheran gelebt – und sowohl die Gedichte als auch die Gemälde dieses Bandes sind in dieser Stadt entstanden.
Die besondere Aktualität dieses Buches liegt jedoch weder allein in der heutigen politischen Situation Irans noch in den einzelnen Arbeiten der beiden Künstlerinnen, sondern in dem Dialog, der sich zwischen ihren Arbeiten entfaltet. Zwischen Gemälden und Gedichten entsteht ein künstlerischer Austausch, in dem Motive wie Widerstand, Nachdenken, Fühlen und Träumen, Leben und Tod immer wieder aufscheinen. Sie durchziehen beide künstlerischen Sprachen und verbinden die Arbeiten zu einem gemeinsamen Raum des Erinnerns und des Nachdenkens.
Vielleicht liegt gerade im Finden solcher Berührungspunkte – als Menschen ebenso wie als Künstlerinnen – die Möglichkeit, einen Raum des Dialogs zu öffnen. Einen Dialog, der wie eine dritte Sprache wirkt: eine Sprache zwischen Bild und Wort, zwischen Nähe und Entfernung, in der Empathie entstehen kann.
گفتوگویی میان شعر و نقاشی از دو هنرمند ایرانی
کتاب «از تهران» مجموعهای است از شعر و نقاشی؛ حاصل همکاری سحر رضایی، که امروز در آلمان زندگی میکند، و مهسا محمدی، که در ایران ساکن است. هر دو هنرمند سالهای طولانی در تهران زندگی کرده اند — و شعرها و نقاشیهای این مجموعه نیز در همین شهر شکل گرفتهاند.
آنچه اهمیت این کتاب را برجستهتر میکند، نه صرفاً وضعیت سیاسی امروز ایران است و نه تنها ارزش آثار فردی این دو هنرمند، بلکه گفتوگویی است که در میان آثارشان جریان دارد. در میان شعرها و نقاشیها، نوعی تبادل هنری شکل میگیرد که در آن مضامینی چون مقاومت، اندیشیدن، احساس کردن، رؤیا دیدن، زندگی و مرگ بارها سر برمیآورند. این مضامین در هر دو زبان هنری جاریاند و آثار را به فضایی مشترک از یادآوری و تأمل پیوند میزنند.
شاید در یافتن چنین نقاط تلاقیای — چه بهعنوان انسان و چه بهعنوان هنرمند — امکان گشودن فضایی برای گفتوگو نهفته باشد؛ گفتوگویی که همچون زبانی سوم عمل میکند: زبانی میان تصویر و کلمه، میان نزدیکی و فاصله؛ زبانی که در آن امکان شکلگیری همدلی فراهم میشود.



