Triple A – Anarchismus, Aktivismus, Allianzen

Oskar Lubin gibt einen Einblick in die zentralen Positionen des Anarchismus in seiner Geschichte und diskutiert die fundamentalen Dilemmata heutiger libertärer Positionen – Eine Streitschrift.

Oskar Lubin
Triple A – Anarchismus, Aktivismus, Allianzen
Kleine Streitschrift für ein Upgrading
arbig, TB, 110×180 mm
96 Seiten, 9,80 Euro
ISBN 978-3-942885-43-0
Erschienen am 30. April 2013

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Klappentext:
Der Anarchismus war vielleicht wirklich mal „die schönste und größte Sache [...], die Menschen je erdacht haben“ (Alexander Berkman).

Die große Vielfalt anarchistischer Praktiken und Theorieansätze scheint jedoch den politischen Verhältnissen der Gegenwart hinterherzuhinken. Das ist schade und müsste nicht sein. Schade, weil die Verknüpfung von individueller Freiheit und sozialer Gleichheit, die im Anarchismus angestrebt wird, eigentlich eine sehr aktuelle sein könnte. Damit sie es wieder wird, bedarf es allerdings einiger Reflexionsprozesse.

Was es da zu überdenken gibt, zeigt diese Streitschrift in einem Kurztripp durch die Geschichte und Gegenwart des Anarchismus auf.

Der Autor:
Oskar Lubin ist Anarchist und eine Romanfigur von Salman Rushdie. Als Aktivist und Kulturwissenschaftler ist er seit den späten 1980er Jahren wieder aktiv.

Interview mit dem Autor:

Allianzen statt Anti-Politik. Anarchismus – unbedingt ein linkes Projekt
Philippe Kellermann interviewt Oskar Lubin, u.a. zu dessen Buch “Triple A – Anarchismus, Aktivismus, Allianzen.” (Münster 2013)

Reaktionen:
Seien wir unmöglich, versuchen wir das Realistische! Rezension von Torsten Bewernitz, DA März/April 2013

Eine anarchistische Bewegung – gibt es so etwas? Eine Rezension von Florian Schmid im ND vom 17.7.2013

Es gibt wenige anarchistische Texte, die explizit mit einem manifestartigen Anspruch auftreten. Das ist schade, denn solche Texte sind notwendig, um Grundsatzdebatten führen zu können. Es ist das große Verdienst Lubins, mit Triple A einen solchen Text vorgelegt zu haben. Unstimmigkeiten tragen dabei nur zur Fortsetzung der Debatten bei. Ich empfehle das Buch allen, die an diesen teilhaben wollen.

Rezension von Gabriel Kuhn, Spetember 2013

Mit einem Hauch Punk-Attitüde, angenehm-lässigem Plauderton, ein paar eingestreuten trendy Rankinglisten, und alles zusammen garniert mit einer Prise Poststrukturdingsda (ihr wisst schon, was ich meine) versucht Oskar dem gewöhnlichen Anarchisten (m.) einige grundlegende Veränderungen schmackhaft zu machen. Denn auch für ihn gilt: Eine andere AnarchistInnen-Welt ist möglich!

Trippelschritte in Richtung Realität - Rezension von Horst Blume (Macht von unten.de), in: “Graswurzelrevolution”, Nr. 382, Oktober 2013

Weiter Texte von Oskar Lubin:

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