GEHORCHEND BEFEHLEN

Die zentralen politischen Lektionen, die der mexikanische Neozapatismus in seiner 28 jährigen Existenz und mit seinen 18 Jahren im öffentlichen Leben, beigetragen hat.

Carlos Antonio Aguirre Rojas
gehorchend befehlen
Die politischen Lektionen des mexikanischen Neozapatismus
Aus dem Spanischen von Susanne Reh
farbig, Broschur, 142×205 mm
176 Seiten, 14.80 EUR [D]
ISBN 978-3-942885-28-7 | WG 973
Neuerscheinung Februar/März 2013
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Ausgehend von einer radikalen neuen Praxis hat der mexikanische indigene Neozapatismus zahlreiche unterschiedliche politische Lektionen hervorgebracht. Sie machen es möglich, die korrupte Welt der herrschenden Politik und hinfällige politische Theorien zu hinterfragen und zu überwinden. Indem der Neozapatismus »das Politische« anders denkt und praktiziert, legt er Fundamente eines anderen Lebens. Beispiele dafür sind neue Strukturen der Selbstregierung – als Andere Regierung –, neue Formen der Demokratie – als Andere Demokratie –, und ein radikales Verständnis von Autonomie als politische und globale Autonomie

Carlos Antonio Aguirre Rojas
Carlos Antonio Aguirre Rojas forscht am Sozialforschungsinstitut der autonomen nationalen Universität in Mexiko. Er hat einen Doktor in Ökonomie der UNAM und einen Postdoktor in Geschichte der Ecole des Hautes der Sozialwissenschaften in Paris.
Er ist Spezialist der Geschichtsschreibung des XIX. und XX. Jahrhunderts. Er studierte ausgehend der wichtigen Beiträge von Karl Marx, bis zu den jüngsten und gängigsten der zeitgenössischen kritischen Geschichte.
Aktuell arbeitet er zu den neuen antisystemischen Bewegungen aus Lateinamerika. Seine Bücher und Artikel wurden in 26 verschiedenen Ländern publiziert und in 13 verschiedenen Sprachen übersetzt.

Siehe auch zu diesem Thema:
Jens Kastner: Alles für alle! Zapatismus zwischen Sozialtheorie, Pop und Pentagon

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