Paperback (Paperback), ca. 152 pages
140 x 205mm
978-3-96042-217-4 / 2-973
ca. 19,80 Euro
Publication date: 03/2027
Paperback (Paperback), ca. 152 pages
140 x 205mm
978-3-96042-217-4 / 2-973
ca. 19,80 Euro
Publication date: 03/2027
Content
Barbie ist Pop, Plastik und Politik zugleich. Seit über sechzig Jahren dient die Puppe als Projektionsfläche für Debatten über Geschlecht, Körper, Klasse und Begehren. Der Sammelband fragt, welche queeren Möglichkeiten das Phänomen Barbie eröffnet oder verstellt. Ausgehend vom kulturellen Echo auf Greta Gerwigs Barbie (2023) verbinden die Beiträge Gender-, Kultur- sowie Medienwissenschaft und lesen Barbie als umkämpftes Objekt zwischen Kritik, Aneignung und Subversion.
Dr. Jara Schmidt und Dr. Franziska Thiel forschen und arbeiten literatur- und kulturwissenschaftlich insbesondere im Bereich der Gender und Queer Studies.
Mit Beiträgen von Hilka Dirks, Anika Luisa Höwer, Nicolas Paulus, Nicole Rettig, Jara Schmidt, Clara Rosa Schwarz und Franziska Thiel.
Editors
Reading Sample / Cover
Auch wenn eine Barbie-Puppe nur etwas mehr als 200 Gramm wiegt, ist ihr gesellschaftliches Gewicht kaum zu überschätzen. Seit ihrer Markteinführung 1959 dient Barbie nicht nur als Spielzeug, sondern als Kristallisationspunkt gesellschaftlicher Aushandlungen um Geschlecht, Körper und Identität. Barbie ist Pop. Barbie ist Plastik. Barbie ist umkämpft. Ihr Körper ist Projektionsfläche, Reibungsfläche und Experimentierfeld zugleich. Genau hier setzt die Frage an: Was passiert, wenn wir Barbie queeren?



