Pressefreiheit statt Polizeigewalt!

23. Juni 2020

Wir werden nicht aufhören, Rassismus und Polizeigewalt zu kritisieren!

Solidarität mit Hengameh Yaghoobifarah!

Bitte unterstützt den offenen Brief „Pressefreiheit statt Polizeigewalt!“

Ein paar inhaltliche Gedanken:

In der taz bespricht Hengameh Yaghoobifarah den Zusammenhang von Kapitalismus und autoritären Strukturen. Hengameh macht in einer Satire deutlich: auch wenn autoritäre Institutionen aufgelöst werden würden, so bleiben autoritäre Strukturen im Verhalten und Gedankengut der Einzelnen trotzdem bestehen. – Aktuell wird angesichts rassistischer Polizeigewalt nach Alternativen zur Polizei debattiert. Sind wir nicht alle in der Verantwortung, dass Gewalt und Hass aus der Gesellschaft verschwinden? Warum scheitern hierbei autoritäre Strukturen wie Polizei und Knäste? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, finden wir es wichtig unser Verhalten als Nachbar_innen, Kolleg_innen und Publikum zu reflektieren. Es reicht nicht autoritäre Strukturen wie die Polizei abzuschaffen, wenn sich Gewalt in Form von Rassismus und Diskriminierung aufgrund von ungleicher Verteilung und Privilegien weiter manifestiert.
Ähnliche Gedanken besprechen die Autor_innen in dem Buch „Was macht uns wirklich sicher?“.

Wir lernen seit Jahren von der emanzipatorischen und vorausschauenden Arbeit Hengameh Yaghoobifarahs und sind Hengameh dafür sehr dankbar. Als Beispiel möchten wir folgendes von Hengameh verfasstes Vorwort zu Yori Gagarims Buch OFF-THE-ROCKET online stellen:
Körpernormen und Begehren von Hengameh Yaghoobifarah