Wofür wir kämpfen

Fragen des Zusammenlebens in queeren Communities – eine Bestandsaufnahme.

kitchen politics (Hg.)
Wofür wir kämpfen
Queere Politik und Communities of Care
kitchen politics –
queerfeministische interventionen
Band 2
Taschenbuch, 110×180 mm
ca. 96 Seiten, ca. 9.80 EUR [D]
ISBN 978-3-942885-70-6 | WG 973
Erscheint ca. März 2017

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Queere Politik und überhaupt queeres Leben sind auf Communities angewiesen. Sie erweitern den Raum des Politischen, der in der (deutschen) Linken bis heute häufig auf öffentliche Ereignisse (z.B. Demos, Kampagnen) eingeengt wird, und verändern ihn somit. Die Fragen, wie wir gemeinsam leben wollen und welche kollektiven Strukturen wir im Alltag benötigen, um uns über private Netze hinaus (Freundschaften, Liebesbeziehungen, Familie) gegenseitig zu unterstützen, sind immer auch queerpolitische Fragen gewesen.
Gegenwärtig ist es um die queeren Communities, die wir kennen, jedoch nicht gut bestellt. Sie erweisen sich als zersplittert und normierend, reduzieren sich auf kommerzielle Räume, das Internet, das kleine Szenedrama. Wichtige Debatten können kaum geführt werden. Aktivist_innen fühlen sich ausgezehrt und allein gelassen.
Dieses Buch umfasst drei kürzere Essays und dokumentiert eine Diskussionsrunde mit queerfeministischen Aktivist_innen. Dabei werden u.a. das Community Building während des ersten AIDS-Aktivismus diskutiert, aber auch die aktuellen Konflikte um Rassismus und weiße Dominanz. Der Band versucht eine Bestandsaufnahme aktueller Probleme und Krisen, aber auch Wünsche und Utopien. Wo stehen wir, wofür kämpfen wir, wie leben wir – und vor allem: Wie soll es weitergehen?

Die Herausgeber*innen:

Das Herausgeber_innen-Kollektiv Kitchen Politics begreift queerfeministische Theorie und Praxis als Bestandteil linker Gesellschaftskritik, möchte Verbindungslinien zwischen verschiedenen politischen Diskussionen ziehen und mit klaren Analysen und leidenschaftlicher Kritik in aktuelle Debatten intervenieren.
Kitchen Politics sind: Mike Laufenberg, Felicita Reuschling, Susanne Schultz, Sarah Speck, Chris Tedjasukmana; ehemalige Mitglieder: Bini Adamczak

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