Why I stopped making merch for a revolution, that does not happen

Eine bittere Liebesgeschichte/Abhandlung vom Überleben als
Künstler*in in aktivistischen Zusammenhängen.

A bitter love story/essay of survival as an artist in activist communities.

 

Yori Gagarim
Why I stopped making merch for a revolution, that does not happen
Broschur | 93*138 mm
ca. 48 Seiten | ca. 5.00 EUR [D]
ISBN 978-3-96042-024-8 | WG 2-973
Neuerscheinung ca. Mai/Juni 2017

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„Warum ich aufgehört habe, Merch für eine Revolution zu machen, die nicht passiert.“ ist ein schwindelerregendes Essay über Kunst, Aktivismus und Überleben. Dieser innerhalb weniger Tage niedergeschriebe innere Monolog fängt mehr als zwei Jahrzehnte voller wertvoller Erfahrungen und herber Enttäuschungen ein und verknüpft das Aufwachsen in einer d.i.y.-Familie mit geschätzten und gefragten Qualitäten sowohl in gegenwärtigen Subkulturen als auch im Neoliberalismus. Es ist eine sehr persönliche Betrachtung auf den Kampf um einen Lebensunterhalt als autodidaktische*r und professionelle*r Künstler*in innerhalb alternativer Strukturen und wie nahe (selbst-)Ausbeutung und Ernüchterung gehen und treffen können. Die Story beginnt in den Überbleibseln des Punk in den 80ern, streift die Anfänge von Streetart sowie anarchistische und queerer Subkulturen in Berlin und endet schließlich 2016, wo Frustration, Langeweile und Missbrauch zu der schwierigen Entscheidung führten, sich selbst zu kündigen und das einst heiss geliebte aufzugeben. Es ist intensiver Lesestoff vom Loslassen, reich an scharfen Analysen queerer/linker Politiken und trotz allem voller Liebe und Leidenschaft zu ihr.

„Why I stopped making merch for a revolution that does not happen.“ is a spiraling essay on art, activism and survival. Written down within a couple of days this inner monologue captures more than two decades of precious experiences and harsh disappointments and connects growing up in a d.i.y.-family to marketable skills in recent subcultures and neoliberalism. It is a very personal approach on how to make a living as an self-taught d.i.y-artist while doing professional work in alternative communities and how (self)exploitation and disillusionment hits close to home. The story starts in the left-overs of punk in the 80ties, glances at the beginnings of streetart, anarchist and queer subcultures in Berlin and comes to an end in 2016, where frustration, boredom and abuse let to this difficult decision of dismissing yourself from what you (once) loved. It is an intense read of letting go, rich of sharp dissections of queer/leftist politics but full of love and passion after all


Der*die Autor*in:

Yori Gagarim macht Comix, Kram, Kunst, Konzepte und viel Chaos.
Professionelles d.i.y., visuelle Politik und queere Gebrauchsgrafik sind die Eckpfeiler Yoris bisheriger Arbeiten, die in immer wieder neuen Formen daherkommen und sich über vier Kontinente verbreitet haben.
Humor und Bitterkeit sind ständige Begleiter, ebenso wie diverse Label und Widersprüche.
Yori Gagarim makes art’n'stuff, comix, concepts and a lot of chaos.
Professional d.i.y., visual politics and queer utility graphics are the cornerstones of Yoris previous work, which are constantly emerging in new forms and are spread over four continents.
Humor and bitterness are constant companions, as well as various labels and contradictions.

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