Staatlich geprüfter Terror

Staatlich geprüfter Terror
Interventionen gegen rassistische Anschläge, Staatsapparate und braune Netzwerke
Reihe Antifaschistische Politik [RAP], Band 2
Ausgabe 1 – 3
farb. Broschur, ca. 128 Seiten, ca. 9.80 Euro je Ausgabe:
Interventionen Nr. 1 – ISBN 978-3-942885-21-8
Interventionen Nr. 2 – ISBN 978-3-942885-24-9
Interventionen Nr. 3 – ISBN 978-3-942885-25-6
ab. September 2012
Abo der Reihe Antifaschistische Politik (RAP):
ISBN 978-3-942885-23-2

Abopreise für Interventionen Nr. 1-3:
ca. 35 Euro, Soliabo (für Gruppen, Initiativen, Hartz IV …) 25 Euro
inkl. Versand
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Seit 1945 existierte keine Terrorgruppe in der BRD, die wie der Naziterror über Jahre Millionen Menschen wegen ihrer Religion oder ihrer Hautfarbe in diesem Land bedrohen konnte. Gleichwohl wäre dieser Terror ohne staatlichem Rassismus nicht in diesem Ausmaß möglich gewesen.

In dieser Reihe intervenieren Autor*innen und Aktivist*innen gegen die extrem Rechte, rassistischen Alltag und rassistische staatliche Institutionen und Politiken, die die Zustände staatlich geprüften Naziterrors absichern. Angegriffen wird der gesellschaftliche, mediale und staatliche Rassismus, der die Betroffenen rassistischer Gewalt und den antifaschistischen Widerstand gegen Rechts kriminalisiert, der Naziterror-Netzwerke über Jahre bagatellisiert, gar fördert und durchgehend Rassismus als eine Erscheinung am Rand der Gesellschaft verharmlost. Im Zentrum der Auseinandersetzung steht vor diesem Hintergrund auch die Strategie, polizeiliche und geheimdienstliche Aktivitäten entgegen die Erfahrungen der Geschichte zusammenzulegen. Parteien und staatliche Institutionen und der mediale Diskurs sehen nicht im Rassismus, Antiziganismus und Antisemitismus der Gesellschaft ein Problem. Stattdessen dient eine propagandistische Extremismustheorie dazu, linke und antifaschistische Politik mit rechtem Terror gleich zu setzen („Braune Armee Fraktion“ / Spiegel) und die Verantwortung für den Naziterror eben dem aktiven Widerstand gegen extrem rechte Strukturen anzuheften. Kritisch hinterfragt wird auch die sogenannte „Rechtsextremismusforschung“ und ihre Vernetzung mit dem Verfassungsschutz.

Fortlaufende Themen-Reihe:
Jeder Themenband „Staatlich geprüfter Terror“ wird einen Umfang von ca. 128 Seiten haben.

Reihen-Abo
Band 1: Bernhard Schmid: DISTANZIEREN, LEUGNEN, DROHEN. Die europäische extreme Rechte nach Oslo.
Band 2: RAP: Staatlich geprüfter Terror: Interventionen gegen rassistische Anschläge, Staatsapparate und braune Netzwerke.
Interventionen Nr. 1-3 (Abo dieser drei Ausgaben 35 Euro, siehe oben)
Band 3: Hendrik Puls: Antikapitalismus von rechts? Wirtschafts- und sozialpolitische Positionen der NPD,
Studien zur extremen Rechten Nr. 1
Band 4: Peter Nowak: Kurze Geschichte der Antisemitismusdebatte in der deutschen Linken.
Reflexionen Nr. 1
Die gesammte Reihe Antifaschistische Politik [RAP] kann über diese Ausgaben hinaus für den fortlaufenden Bezug abonniert werden – ISBN 978-3-942885-23-2

Reihe Antifaschistische Politik (RAP)
Die Reihe Antifaschistische Politik (RAP) der edition assemblage besteht aus den Bereichen Studien zur extremen Rechten und antifaschistische Praxen. Es werden ausschließlich Expert*innen zu Wort kommen, die nicht jenseits der (Deutungs-)kämpfe stehen, sondern aus antifaschistischer Perspektive Entwicklungen der Rechten unter die Lupe nehmen oder die eigene Politik reflektieren. Die Reihe Antifaschistische Politik richtet sich an ein aktivistisches und wissenschaftliches Publikum. Sie wird neben Büchern auch Broschüren umfassen. Ziel der Reihe ist es, diskursiv in aktuelle Entwicklungen der extremen Rechten einzugreifen und antifaschistische Praxen solidarisch publizistisch zu begleiten.
http://www.edition-assemblage.de/reihe-antifaschistische-politik/

Links:
Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland:
Deutsche Zustände – Offener Brief des Auschwitz-Komitees an die Regierenden…
Hamburg, 15. Dezember 2011

Dossiers:
Rechtsterrorismus
Die Opfer der Rechtsterroristen (ARD)
Transkript Bekennervideo NSU, apabiz November 2011: Pressemitteilung apabiz vom 28.11.2011
Institutioneller Rassismus
Zusammenarbeit von Geheimdiensten und Polizei
Debatte um das NPD-Verbot

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