Sie nennen es Leben, wir nennen es Arbeit

Den feministischen Autorinnen Melinda Cooper und Catherine Waldby geht es darum, die neuen postfordistischen Produktionsweisen der Bio-Techbranche, die mit einer Inwertsetzung von Körpern einhergehen, als Arbeit sichtbar und umkämpfbar zu machen.

Kitchen Politics (Hg.)
Sie nennen es Leben, wir nennen es Arbeit
Biotechnologie, Reproduktion und Familie im 21. Jahrhundert

Band 3 in der Reihe
Kitchen Politics – Queerfeministische Interventionen
Taschenbuch, 110×180 mm
152 Seiten, 9.80 Euro
ISBN 978-3-942885-86-7 | WG 973
Neuerscheinung Oktober 2015

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Mit Beiträgen von Melinda Cooper, Catherine Waldby, Felicita Reuschling, Susanne Schultz.
Übersetzungen der Texte von Melinda Cooper und Catherine Waldby aus dem Englischen von Max Henninger, mit Unterstützung von Susanne Schultz.

Sie nennen es Leben, wir nennen es Arbeit ist eine feministisch und marxistisch inspirierte Analyse des globalen Marktes für Reproduktionstechnologien von den Autorinnen MelindaCooper und Catherine Waldby. Für sie ist dieses Projekt Ausgangspunkt grundlegender Analysen der aktuellen Transformationen von Arbeit, Reproduktion und Familie.
Das Buch dokumentiert sowohl einführende als auch neue vertiefende Arbeiten. Felicita Reuschling und Susanne Schultz von Kitchen Politics diskutieren mit ihnen, wie politische Kämpfe hier innerhalb und jenseits von Arbeitsverhältnissen aussehen könnten, beziehen die aktuelle deutsche Gemengelage mit ein und reflektieren, welche Auswirkungen der kapitalistische Realismus auf die Lebbarkeit utopischer Lebensformen hat.

Die Herausgeber*innen:

Das Herausgeber_innen-Kollektiv Kitchen Politics begreift queerfeministische Theorie und Praxis als Bestandteil linker Gesellschaftskritik, möchte Verbindungslinien zwischen verschiedenen politischen Diskussionen ziehen und mit klaren Analysen und leidenschaftlicher Kritik in aktuelle Debatten intervenieren.
Kitchen Politics sind: Mike Laufenberg, Felicita Reuschling, Susanne Schultz, Sarah Speck, Chris Tedjasukmana; ehemalige Mitglieder: Bini Adamczak

Rezensionen
Antje Schrupp: Ist Leihmutterschaft Arbeit? Rezension. Ort: Aus Liebe zur Freiheit. Notizen zur Arbeit der sexuellen Differenz vom 7. April 2016

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