Rassismus in der Leistungsgesellschaft – Rezensionen

Hier finden Sie eine Übersicht über die Rezensionen zu dem Titel:

Cover: Sebastian Friedrich (Hg.): Rassismus in der Leistungsgesellschaft

Sebastian Friedrich (Hg.)
Rassismus in der Leistungsgesellschaft
Analysen und kritische Perspektiven zu den rassistischen Normalisierungsprozessen der „Sarrazindebatte“
farb. Broschur, 264 Seiten, 19.80 EUR [D]
ISBN 978-3-942885-01-0
August 2011

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REZENSIONEN

(12) Ismail Küpeli / analyse und kritik

“Das Buch ist insgesamt (…) deutlich gehaltvoller als viele andere Veröffentlichungen im Zuge der Sarrazin-Debatte.”
Rezension | Ismail Küpeli, analyse und kritik 17.2.2012 Nr. 569

(11) Patrick Schreiner / DGB WISO-Info

„Das mediale Ereignis der ‚Sarrazindebatte’ führte zu einer breiten gesellschaftlichen Verschiebung nach rechts, enttabuisierte rassistisches Denken und verband in besonderer Weise Rassismus mit Elite- und Nützlichkeitsdenken“, so konstatieren Verlag und Herausgeber dieses Sammelbandes im Klappentext. Schon hieran wird deutlich, dass sich dieses Buch von anderen Veröffentlichungen zum Thema unterscheidet. So beabsichtigt es keineswegs vorrangig, die Thesen des ehemaligen SPD-Finanzsenators von Berlin und Ex-Bundesbankers Thilo Sarrazin zu widerlegen – dessen Inkompetenz etwa in den Bereichen Genetik, Biologie, Soziologie und Geschichte haben andere schließlich schon zur Genüge aufgezeigt.

Ziel des hier zu besprechenden Sammelbands ist es vielmehr, die gesellschaftliche und politische Relevanz der so genannten „Sarrazindebatte“ genauer zu analysieren. Die insgesamt 15 Artikel fragen nach den Anknüpfungspunkten, die das menschenverachtende Denken Sarrazins in aktuellen politischen Debatten findet. Zu Recht verweisen die Autorinnen und Autoren des Sammelbands etwa immer wieder auf neoliberales Leistungsdenken, das zu Verachtung gegenüber Menschen ohne Arbeit, gegenüber Menschen mit einem niedrigeren Bildungsstatus oder gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund führe. Sarrazin beurteilt und sortiert Menschen nach ihrer ökonomischen Verwertbarkeit – hier die „guten“ Akademikerinnen, die „guten“ Eliten und die „gute“ Mittelschicht, dort die „schlechten“ Musliminnen und Muslime, die „schlechten“ Arbeitslosen, die „schlechte“ so genannte „Unterschicht“. Es bestehen hier zahlreiche Anknüpfungspunkte an ein weit verbreitetes, ausgrenzendes Denken, das sich keineswegs auf den rechten Rand der Gesellschaft beschränkt.

Der Sammelband analysiert diese Zusammenhänge in erfreulich detaillierter und vielschichtiger Weise. Umso mehr hätte man sich an der einen oder anderen Stelle allerdings eine klarere Sprache gewünscht. Schließlich ist schon der – den meisten seiner Aufsätze zu Grunde liegenden – diskurstheoretischen Methode nicht immer einfach zu folgen. Gleichwohl sei das Buch all jenen empfohlen, die sich mit den Zusammenhängen von Ausgrenzung, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auseinandersetzen möchten.

Rezension | Patrick Schreiner WISO-Info. Gewerkschaftliche Informationen zu Wirtschafts- und Sozialpolitik. Ausgabe 1/2012 (Jan. 2012)

(10) Portal für Politikwissenschaft

“… Insgesamt präsentiert Friedrich einen eher linkskritischen, aber doch aufrüttelnden und bisweilen nachdenklich machenden Sammelband, mit dem er „Anstöße für den Alltag, die politische Praxis und für theoretische Auseinandersetzungen“ (9) geben will.”

Rezension von Ines Weber Portal für Politikwissenschaft (27.1.2012)

(9) antifaschistisches infoblatt berlin

“… (Wer) sein Wissen darüber vertiefen will, warum der Angriff der Leistungsträger von Sarrazin über Sloterdijk, Baring oder Henkel in der bundesrepublikanischen Gesellschaft auf so fruchtbaren Boden fällt, dem sei dieses Buch empfohlen.”

Rezension (PDF): antifaschistisches infoblatt berlin, Ausgabe Nr. 93, Winter 2011

(8) Nina Jann und Julian von Oppen / socialnet

Die beiden Rezensent*innen würdigen den Sammelband mit einer intensiven Betrachtung der Einzelbeiträge und liefern somit nicht nur für die wissenschaftliche Rezeption wertvolle, verständliche und dennoch tiefgehende Einblicke in die Thematik und der Vielfalt der theoretischen und thematischen Zugänge für “einen kritischen Rückblick, eine Analyse um der Frage nachzugehen, wie diese [Sarrazin]Debatte auf so ‚fruchtbaren Boden‘ fallen konnte.” Sie bewerten den Sammelband als “eine interessante und lesenswerte Form (…) die ‚Sarrazindebatte‘ nicht weiter pseudowissenschaftlich zu befeuern, sondern wissenschaftlich zu beleuchten und in diesem Zusammenhang die gesellschaftlichen Verhältnisse einer Analyse sozialer Ungleichheit zu unterziehen.”

Rezension von Nina Jann und Julian von Oppen socialnet Rezensionen (30.12.2011)

(7) Thomas Atzbacher / Hinterland

“[…] Wo, wie auch im Falle Sarrazins, bevölkerungspolitische Argumente Einzug in die Debatten um Migration erhalten, geht es immer auch um Frauen als Reproduzentinnen. Juliane Karakayali vertritt in ihrem herausstechenden Aufsatz die These, dass die bevölkerungspolitischen Überlegungen Sarrazins gerade nicht „Ausdruck eines dumpfen Konservativismus“ seien, wie er etwa von der ehemaligen Fernsehmoderatorin Eva Herrmann vertreten wird. In seinem „Interesse am Uterus der Akademikerin“ träfe er sich vielmehr mit Ursula von der Leyen; beide deuten soziale Ungleichheit „als Folge individueller oder kultureller Leistungsschwäche“ – und nicht als Folge kapitalistischer Produktionsweise. Am Beispiel des 2007 eingeführten Elterngeldes, das Besserverdienende zum Kinderkriegen ermutigen und Arme davon abhalten soll, streicht Karakayali heraus, dass sich die aktuelle deutsche Bevölkerungspolitik in ihrer Logik lediglich in einem Punkt von den Überlegungen Sarrazins unterscheide, nämlich der Begründung. Denn obwohl der SPD-Politiker behauptet, Intelligenz werde durch Gene vererbt, eint beide Perspektiven ein „radikalisierter Erfolgsindividualismus“. Die von Sarrazin pauschal angenommene Traditionalität muslimischer Migrantinnen stehe mit diesem Konzept des „neoliberalen Leistungssubjekts“ in doppelter Hinsicht im Widerspruch. [...]“

Rezension von Thomas Atzbacher „Man wird doch wohl noch sagen dürfen“ in Hinterland #18 [PDF], Oktober bis Dezember 2011 www.hinterland-magazin.de

(6) Ernst Olbrich / Frankfurter Lehrerzeitung

“[...] Vor allem Leser/-innen, die daran interessiert sind, mit kritischem Blick die Strategien zu verfolgen und zu begreifen, im Zuge der gegenwärtigen Krise des gesellschaftlichen Systems ausgrenzende Diskurse als gültig im öffentlichen Bewusstsein durchzusetzen bzw. zu festigen, finden hier reichlich Material. [...]”

Rezension von Ernst Olbrich “Argumente gegen den alltäglichen Rassismus – Neue Veröffentlichungen zu Sarrazin und der „Sarrazin-Debatte“” in Frankfurter Lehrerzeitung, Nr. 4/11 [ PDF], Dezember 2011

(5) Peter Nowak / Neues Deutschland

“die bisher fundierste Auseinandersetzung mit der Sarrazindebatte”

Rezension von Peter Nowak Im Namen der Nützlichkeit. Das einigende Band des Sozialchauvinismus, 1.11.2011

(4) Urmila Goel / anders deutsch (13.10.2011)

“[...] Ein besonderes Anliegen des Sammelbandes ist es, nicht nur den Rassismus der Sarrazindebatte zu analysieren sondern auch den damit verbundenen Klassismus. Verschiedene Artikel analysieren, die sarrazinsche Ausgrenzung von jenen, die als ökonomisch nicht leistungsfähig konstruiert werden, und die weitgehende Nichtthematisierung dieses Themenkomplexes in der öffentlichen Sarrazindebatte. [...]”

Rezension von Urmila Goel auf anders deutsch, 13.10.2011

(3) Siegfried Jäger / kritisch-lesen.de (4.10.2011)

“Die Linke habe sich zu Sarrazin kaum bis überhaupt nicht geäußert. So rumort es in den hegemonialen Feuilletons. Das stimmt, wenn es denn überhaupt irgendwie wahr war, ab jetzt nicht mehr. Für genauere und seriösere Analyse, so einem denn daran gelegen ist, bedarf es einer gewissen Zeit. Mit dem soeben erschienenen Sammelband, herausgegeben von Sebastian Friedrich, liegt eine Kritik vor, die tiefschürfend und anregend ist und sich nicht mit dem Bürger Sarrazin allein befasst, sondern seine Ideologie zutiefst in deutscher Geschichte und aktueller bürgerlicher Gesellschaft verankert sieht. Zu Recht! Wer sich jemals gründlicher mit dem Nationalsozialismus und seinen Vorläufern beschäftigt hat, wer die deutsche Politik nach 1945 und den fortdauernden Antisemitismus und Rassismus verfolgt hat, kann Sarrazin nicht als politischen Unfall verstehen, sondern als Ausdruck einer fortdauernden Biopolitik, kaum unter der Tarnkappe versteckt, die eine Form der Regierung der Bevölkerung darstellt, die mit wirklicher Demokratie nicht viel zu tun hat. Das klingt vielleicht für diejenigen überraschend, die meinen, 1945 markiere einen Schlusspunkt. Doch einmal etablierte Diskurse brechen nicht einfach ab. Sie mögen sich verändern, tragen jedoch immer noch antiquiertes Wissen weiter in sich – bis in die Gegenwart hinein.

In diesem Band, zu dessen Lektüre eine spannende Einleitung des Herausgebers einlädt, das sei noch einmal deutlich gesagt, geht es nicht primär um Sarrazin und seine Person und sein sehr spezifisches Verhältnis zur Wissenschaft, sondern um den aktuellen und historischen Kontext, in dem sein Buch eine derartige Wirkung erzielen konnte. Eine Auseinandersetzung mit den Thesen Sarrazins mit ihrer ans Lächerliche grenzenden Antiquiertheit und den ökonomischen-statistischen Einseitigkeiten ist inzwischen eindrucksvoll kritisiert und widerlegt worden.

[...]

Man wird diesem Buch mit seinen 15 Artikeln von meistenteils recht jungen AutorInnen nicht in jedem Punkt zustimmen wollen. Doch es leistet einen wichtigen und äußerst verdienstvollen Beitrag, der die leidige Debatte um Integration auf eine neue Stufe führen wird. Es entlarvt diesen Diskurs als diabolisches Geschwätz (- mit „diabolisch“ ist hier nicht allein „teuflisch gemeint, sondern verschleiernd, bösartig täuschend, irreführend“, vgl. Krämer 2008).

Die Frage, wie es zu diesem Sarrazin-Hype angesichts der Tatsache, dass dieser eigentlich nichts Neues sagt, kommen konnte, lässt sich nur beantworten, wenn man die Strategie dieses Diskurses herausarbeitet, also die Frage beantwortet, worauf sich dieser Diskurs stützt und worauf „er“ (also dieser Diskurs) hinaus will: Herrschaft. (Die Formulierung „Strategie des Diskurses“ betont, dass es nicht um Strategien einzelner Personen oder Institutionen geht, sondern um die Frage, worauf der Diskurs hinausläuft. Dazu tragen natürlich auch einzelne Personen und Institutionen bei, bestimmen ihn aber nicht). Sarrazin verbindet seine auf den ersten Blick nur populistische Kritik an den Nutzlosen, die er auch schlicht bei der Bildzeitung abgeschrieben haben könnte, einerseits mit den gängigen Rassismen, greift aber zugleich auf verbreitetes Bildungswissen antiquierter Provenienz zurück, was auch solche Menschen anlockt, die ihr Wissen aus dem 19. Jahrhundert und dem Nationalsozialismus bezogen haben. Er verbindet das (antiquierte) „Wissen“ des zumeist reichen deutschen Bildungsbürgers mit ihrem angeblich legitimen Anspruch und das Recht auf den Besitz, das Verfügen über Herrschaft. Dieser Diskurs will eine andere Regierung, Demokratie ist ihm fremd. Er plädiert für die einer Elite. Damit erweist sich Sarrazin nur als Sprachrohr eines Diskurses, dem des deutschen Bildungsbürgertums als herrschender Elite, die um ihre Privilegien bangt.”

Ein Hype in all seiner entlarvenden Schönheit. Rezension von Siegfried Jäger auf: kritisch-lesen.de (04.10.2011)

(2) Antifa Kalender 2012 (Oktober 2011)

“Eines der Bücher, das den in der Debatte immer wieder aufscheinenden „Salonrassismus“ und seine neoliberalen Begründungsstrategien entlarvt, erschien im August 2011 bei der edition assemblage.

[...]

Die Beiträge offenbaren durch ihre unterschiedlichen theoretischen Zugänge ein breites Spektrum von Blicken auf die Debatte, was „Rassismus in der Leistungsgesellschaft“ nicht nur für wissenschaftlich-theoretische Arbeit, sondern auch für die politische Praxis sehr brauchbar macht. Dafür spricht auch, dass die Analysen und Kritiken durch diskursive Handlungsstrategien ergänzt werden. Das Buch ist daher Pflichtlektüre für interessierte Wissenschaftler_innen, Studierende und antirassistische und antifaschistische Aktivist_innen.”

(1) Felix Klopotek / literatur konkret (23.09.2011)

“Der Perspektive, die die Kritik Sarrazins mit dem gesamtgesellschaftlichen Rassismus und mit der Behandlung der deutschen Nation in der globalen Standortkonkurrenz zusammenbringt, findet man dagegen im von Sebastian Friedrich herausgegebenen Reader /Rassismus in der Leistungsgesellschaft/. Der unpräzise Ausdruck Leistungsgesellschaft dient als Klammer durchaus heterogener Beiträge, die zwischen antinationaler Kritik und akademischer Diskursanalyse anzusiedeln sind. Die Nacherzählungen des Sarrazin-Skandals – der freilich keiner ist, sondern als rassistischer Normalzustand dechiffriert wird – hat man schon anderswo gelesen. Spannend wird es dort, wo es ans Eingemachte, also an die ökonomische Konstitution der Nation geht: Jörg Kronauers Beitrag “Deutschland richtet sich auf. Sarrazin und die Formierung des aufstrebenden deutschen Nationalstaates” oder Juliane Karakayalis “Bevölkerungspolitik im Postfeminismus. Rassistische Debatten um Gebärquoten und ihre Einbettung in aktuelle Geschlechterpolitiken” verweisen darauf, daß man ohne eine Auseinandersetzung mit dem aktuell krisensüchtigen Kapitalismus auch dem Sarrazin-Gespenst nicht Herr wird.”

(Felix Klopotek: Rassistische Normalität. In: konkret Literatur | konkret 10/11. S. 15)

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INTERVIEWS

Interview | “nicht sarrazin war für die ‘sarrazindebatte’ entscheidend” | gwr 364 (Dezember 2011)

Interview | Zündfunk Generator: Die Angst, die Krise und das Bürgertum | Radio BR2, (30.10.2011).

Anmod.:
„Das wird man ja wohl noch sagen dürfen“, so titelte die BILD-Zeitung zur sogenannten Sarrazindebatte. Nach der Veröffentlichung des Buches „Deutschland schafft sich ab“ von Thilo Sarrazin im letzten Herbst waren Schlagwörter wie HartzIV-Empfänger_innen, Integration, Islam oder Fachkräftemangel häufig in den Medien zu lesen. Inzwischen ist die Berichterstattung der Medien wieder abgeflaut. Welche Auswirkungen die Debatte hatte und warum ein solches Buch überhaupt so große Aufmerksamkeit erreichen konnte, darüber sprach Querfunk mit Sebastian Friedrich. Er ist Herausgeber und Mitautor des Buches „Rassismus in der Leistungsgesellschaft – Analysen und kritische Perspektiven zu den rassistischen Normalisierungsprozessen der Sarrazindebatte“ Vergangene Woche hielt er dazu einen Vortrag in Karlsruhe.
Querfunk-Interview mit dem Herausgeber und Mitautor Sebastian Friedrich vom 19.10.2011 [Sehr ausführlich]

“Medien schaffen Realität”, taz-Interview mit dem Herausgeber und Mitautor Sebastian Friedrich vom 19.10.2011

Ausgewählte Beiträge des Herausgebers und der Autor*innen:

Rassismus / Neonazismus
Bedrohung Salafismus?
Aktuelle Debatte in Deutschland bedient antimuslimischen Rassismus und nützt dem Verfassungsschutz. Standpunkte 15/2012 von Sebastian Friedrich und Hannah Schultes.
Standpunkt-Papier der Rosa Luxemburg Stiftung 15/2012

Im Frühjahr 2012 wuchs mit der Diskussion über die Koran-Verteilungen in deutschen Großstädten sowie den Auseinandersetzungen zwischen AktivistInnen der Initiative Pro NRW und AnhängerInnen des Salafismus in Bonn und Solingen das mediale und politische Interesse am Thema «Salafismus in Deutschland». Die diskursanalytische Auswertung ausgewählter Beiträge der Süddeutschen Zeitung und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zeigt, dass die Debatte im Kontext des hiesigen antimuslimischen Rassismus steht, den Sicherheitsdiskurs bedient und einer extremismustheoretischen Logik folgt. Wesentliche Effekte dieser Debatte sind der Generalverdacht gegenüber der (konstruierten) Gruppe «der Muslime», die teilweise Rehabilitation des Verfassungsschutzes, der durch das Bekanntwerden der NSU-Morde in die Kritik geraten war, und die gleichzeitige Dethematisierung von Rassismus.

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