Literatur: Weißsein


Noah Sow
Deutschland Schwarz Weiss
Der alltägliche Rassismus
Goldmann, ISBN: 978-3-442-15575-0
320 Seiten, 8,95 Euro [D]

Verlagstext:
Wir sind mit den vielfältigsten Rassismen aufgewachsen. Im Kindergarten spielten wir „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann“. Wir denken uns nichts dabei, wenn uns im Schuhgeschäft die Figur eines schwarzen Dieners aus Porzellan begrüßt. Wir stutzen, wenn die Anwältin, die vor Gericht erscheint, Schwarz ist.

Alltäglicher Rassismus beginnt nicht erst bei gewalttätigen Übergriffen. Er manifestiert sich in Aussagen wie „die deutsche Nationalmannschaft ist ja wirklich nicht sehr deutsch“ oder in der Feststellung, die Sängerin Jessye Norman trete „wie eine Stammeskönigin“ vor ihr Publikum.

Wenn wir gefragt werden, sind wir natürlich gegen Rassismus. Um ihn jedoch bewusst bekämpfen zu können, muss man ihn zunächst verstehen lernen. Und dazu müssen wir lieb gewordene „Gewissheiten“ hinterfragen.

Vor dem Hintergrund ihrer langjährigen Antirassismus-Arbeit legt Noah Sow den Finger in die Wunde des unbewussten Rassismus und sorgt für jede Menge erkenntnisfördernder Stolpersteine. Sie erklärt, warum es schlimmer ist, „Die weiße Massai“ zu Ende zu lesen, als nicht zur Lichterkette zu gehen; wie selbst UNICEF-Werbungen sich rassistischer Klischees bedienen – und was Schwarze Menschen denken, wenn Weiße sie auf ihre Haare ansprechen.

Noah Sow spricht unbequeme Wahrheiten aus und stößt damit einen Erkenntnisprozess an, der Veränderungen bewirkt.

Das wird sich lohnen – für alle.

Diese Titel können bei der edition assemblage bestellt und bezogen werden:


Susan Arndt / Nadja Ofuatey-Alazard (Hg.)
Wie Rassismus aus Wörtern spricht
(K)Erben des Kolonialismus im Wissensarchiv deutsche Sprache. Ein kritisches Nachschlagewerk.
Unrast, Hardcover, 786 Seiten. Preis: 29.80 Euro
edition-asssemblage Bestellnr.: U 501

Klappentext:
Entgegen vieler Auffassungen ist der Kolonialismus noch längst nicht Geschichte. Bis heute offenbart er sich als strukturell virulent. Kolonialistische Mythen bilden in diesem Zusammenhang nicht nur eine wichtige Grundlage rassistischen Denkens. Sie sind in weißen europäischen Wissensarchiven konserviert, durchziehen öffentliche Diskurse, finden sich in gesellschaftlichen Alltagspraxen und artikulieren sich im gängigen Sprachgebrauch. Das erkenntnisleitende Ziel des vorliegenden kritischen Sammelbandes besteht deshalb zum einen darin, deutschsprachige Kernbegriffe eines weißen westlichen Wissenssystems zur Diskussion zu stellen. Es gilt, das unmittelbare und latente Zusammenwirken von Kolonialismus und Rassismus, Wissen und Macht aufzuarbeiten. Andererseits wird die analytisch offen gelegt, was die dominante Sprache an rassistischen Tradierungen enthält, kontinuierlich reproduziert und oftmals durch Verleugnungsstrategien schützt. Diese werden durch begriffliche Interventionen und konzeptuelle Neuschreibungen, durch widerständige Benennungspraxen und postkoloniale Analysen von People of Color herausgefordert und gegengelesen. Diese Gleichzeitigkeit von unterschiedlichen Zugängen, Wissens- und Denkkonzepten spiegelt sich in der bewussten Komposition verschiedener Textformen wider. Die Genre- und Stimmenvielfalt des Buches vereint wissenschaftliche Analysen und Essays, Spoken Word Performances sowie satirische, literarische und lyrische Texte. Das vorliegende Nachschlagewerk erhebt nicht die Forderung einer administrativ betriebenen oder staatlichen Sprachpolitik. Seine Intention liegt vielmehr darin, über die Möglichkeit sprachlicher Bewusstmachungen das Bewusstsein selbst zu ändern, damit rassistisches und kolonialistisches Gedankengut als solches identifiziert werden kann, um ihm nachhaltig und bestimmt zu widersprechen.

Inhalt, Vorwort, Geleit (PDF)


Susan Arndt und Antje Hornscheidt (Hg.)
Afrika und die deutsche Sprache
Ein kritisches Nachschlagewerk
Unrast, 266 Seiten, 16 Euro
edition-asssemblage Bestellnr.: U 424

“Wer sich für das Gewordensein von Sprache, ihre historischen Bedingungen und Kontexte, interessiert, für den ist Arndts und Hornscheidts Text allerdings Pflichtlektüre. Neben der versierten und überaus wichtigen ideologiekritischen Schelte für selbstverständlich gewordene Begriffe bieten die Autorinnen nämlich auch konkrete Alternativen zum tendenziösen Sprachgebrauch.” Judith Reker – SPIEGEL ONLINE


Susan Arndt (Hg.)
AfrikaBilder

Studien zu Rassismus in Deutschland
Unrast, 200 Seiten, 14 Euro
edition-asssemblage Bestellnr.: U 028

„Rassistische Denkmuster und Verhaltensweisen lassen sich keineswegs nur auf die Zirkel organisierter Rechtsextremisten reduzieren, sondern spiegeln sich in Politik und Medien, im öffentlichen und privaten Leben, so die provokante These von Susan Arndt. Die an der Humboldt-Universität tätige Afrika-Wissenschaftlerin dokumentiert mit dem von ihr herausgegebenen, fundierten und doch einer breiten Leserschaft anschaulichen Buch, wie sehr Stereotypen über Afrika und seine Bewohner die Projektionsflächen unserer Ängste und Sehnsüchte sind. Gerade deswegen stehen sie einer Auseinandersetzung mit der Vielfalt afrikanischer Gesellschaften diametral entgegen.
Überzeugend illustrieren drei Themenschwerpunkte mit insgesamt dreiundzwanzig Beiträgen die Komplexität des Problems: Während der erste Teil die historischen Hintergründe aufzeigt, konzentriert sich der zweite auf die negativen Afrikabilder in Kunst und Literatur. Schließlich legt der dritte die politischen Rahmenbedingungen dar, mit denen Afrikaner in Deutschland konfrontiert sind. (…)“
Rita Schäfer – FR-Spezial Das politische Buch zur 1. Auflage.


Maureen Maisha Eggers, Grada Kilomba, Peggy Piesche, Susan Arndt (Hg.)
Mythen, Masken und Subjekte
Kritische Weißseinsforschung in Deutschland
Unrast, 552 Seiten, 24.00 Euro
edition-asssemblage Bestellnr.: U 440

Mit seinem Fokus auf die Subjekte rassistischer Herrschaft entwirft das Buch neue kritische Perspektiven auf Debatten um Kolonialismus, Rassismus, Feminismus und Postkolonialiät. Es richtet sich an WissenschaftlerInnen verschiedener geisteswissenschaftlicher Disziplinen sowie an MultiplikatorInnen bildungspolitischer Arbeit, AktivistInnen antirassistischer Arbeit und gesellschaftspolitisch engagierte und interessierte LeserInnen.


Grada Kilomba
Plantation Memories
Episodes of Everyday Racism
In englischer Sprache
Unrast, 152 Seiten, 16.00 Euro
edition-asssemblage Bestellnr.: U 485

Plantation Memories explores everyday racism. It is a compilation of episodes approaching racism as a psychological reality. Everyday racism, argues Grada Kilomba, is experienced as a violent shock which suddenly places the Black subject in a colonial scene – depriving one’s link with society. Unexpectedly, the past comes to coincide with the present and the present is experienced as if one were in that agonizing past, as the title Plantation Memories announces. Linking postcolonial theory, psychoanalysis and poetic narrative, she provides a new and inspiring interpretation of everyday racism, memory, trauma and decolonization in the form of short stories. From the question “Where do you come from?” to the N-Word or Hair politics, the book is essential to anyone studying African studies, postcolonialism, critical whiteness and psychoanalysis.

Grada Kilomba is a writer and psychologist, lecturing Frantz Fanon, Colonialism, Psychoanalysis and Decolonization at the Free University of Berlin. She is the Co-Editor of the book Mythen, Masken und Subjekte.


Kien Nghi Ha, Nicola Lauré al-Samarai, Sheila Mysorekar (Hg.)
re/visionen
Postkoloniale Perspektiven von People of Color auf Rassismus, Kulturpolitik und Widerstand in Deutschland
Unrast, 456 Seiten, 24.00 Euro
edition-asssemblage Bestellnr.: U 458

Die politischen Analysen, literarischen Essays, Glossen sowie Gespräche verweisen auf eine große Bandbreite von Ausdrucksformen. Zu Wort kommen Theoretiker/-innen, Aktivist/-innen und Kulturarbeiter/-innen. Ihre Standpunkte sind vielschichtig und unterschiedlich, doch verbindet sie ein gemeinsamer gesellschaftlicher Ausgangspunkt: Alle vermessen, von diversen rassifizierten Subjektpositionen aus, den dominanten Mainstream in neuer Weise. Durch den People of Color-Ansatz wird ein Paradigmenwechsel möglich, der die weiße Norm hinterfragt und nachhaltig untergräbt. Ein Ziel dieses Buches ist es, andere Sensibilitäten und Artikulationen zugänglich zu machen und mit befreienden Impulsen in aktuelle politische Debatten einzugreifen, die bisher von weißen Perspektiven geprägt sind.


Hito Steyerl, Encarnación Gutiérrez Rodríguez (Hg.)
Spricht die Subalterne deutsch?
Migration und postkoloniale Kritik
Unrast, 304 Seiten, 18.00 Euro
edition-asssemblage Bestellnr.: U 425

Klappentext
Lässt sich die Debatte um postkoloniale Kritik auf den deutschen Kontext anwenden oder ist sie schlicht irrelevant?
Diese Frage wird im vorliegenden Band durchaus uneinheitlich beantwortet. Neben Texten, die versuchen, Konzepte postkolonialer Diskurse umzusetzen, finden sich auch Texte, die den Rahmen postkolonialer Theoriebildung teilweise oder insgesamt in Frage stellen und überschreiten. Insofern stellt dieser Band keine einheitliche Stellungnahme zur postkolonialen Theorie dar, sondern gibt einen Einblick in die Bandbreite der Diskussionen und Praxen um Postkolonialität im deutschsprachigen Kontext. Vor allem beleuchtet der Band aber die Auswirkungen, die postkoloniale Konzepte für das Verständnis und die Transformation der Realität von MigrantInnen und Angehörigen von Minderheiten im Post-Wiedervereinigungs-Deutschland haben – einer Realität, die durch die massive Zunahme rassistischer und antisemitischer Gewaltbereitschaft in einer postnationalsozialistischen Gesellschaft geprägt ist. Wie kann dieser Kontext mit den verschiedenen Konzepten des Baukastens postkolonialer Theorie verstanden werden? Inwieweit greifen diese Konzepte überhaupt? Inwieweit überschneiden, bzw. unterscheiden sich die Anwendungsgebiete dieser Konzepte von jenen der ›Post-Holocaust‹-Forschung?

Mit Beiträgen von Patricia Alleyne-Dettmers, Maria do Mar Castro Varela, Luzenir Caixeta, Nikita Dhawan, Fatima El Tayeb, Umut Erel, Grada Ferreira, Cathy S. Gelbin, Encarnación Gutiérrez Rodríguez, Anil K. Jain, Kien Nghi Ha, Annette Seidel-Arpaci, Hito Steyerl , Shirley Tate und Tanya Ury.


Philipp Khabo Köpsell
Die Akte James Knopf
Afrodeutsche Wort- und Streitkunst
Insurrection Notes Vol. 1, 84 Seiten, 9.90 Euro
edition-asssemblage Bestellnr.: U 601

Klappentext:
Die Akte James Knopf ist eine poetische Verhandlung afrodeutscher kultureller Identität. Wurden Schwarze Deutsche in den 80er Jahren noch als Exoten und Ausländer im eigenen Land angesehen, so sind sie im neuen Jahrtausend Deutsche mit Fußnote des Migrationshintergrunds. In einem Land, welches sich lange Zeit als homogen-weiß und christlich verstand, müssen “abweichende” Identitäten ständig neu und radikal verhandelt werden. Die Akte James Knopf ist Verhandlung und Abrechnung zugleich.
Die Verse durchforsten die deutsche Landschaft mit poetischem Geschick und dem marginalen Blick eines „anderen“ Deutschen, der den Auswüchsen der deutschen, rassistischen Alltagsrealität und der kolonialen Kontinuität stets auf den Spuren bleibt. Jenseits von Multikulti-Romantik demaskiert Philipp Khabo Köpsell die deutsche Dominanzkultur und schafft zugleich einen schützenden Raum für alles Zwischenmenschliche. Bissige Poesie und politische Satire formen eine eindringliche, selbstbestimmte Aussage: “I speak, so you don’t speak for me!“


Olumide Popoola
this is not about sadness
In englischer Sprache
Insurrection Notes Vol. 2, 112 Seiten, 14.00 Euro
edition-asssemblage Bestellnr.: U 602

In this is not about sadness, an unlikely friendship between two complex and traumatised London-based women, one an older Jamaican, the other a young South African, is explored through each character’s use of specific language to relate to space, memory and silence. The lyrical dual-narration allows vernacular language to shape the structure and flow, echoing call-and-response modes familiar to international storytelling traditions.
The novel follows pensioner Mrs. Thompson’s and young activist Tebo’s developing friendship and the problems that arise due to their different views on political issues. Their conflictive personalities make for an unusual pair and both carry unspoken trauma. When Tebo cries one day to offer empathy for Mrs. Thompson’s pain, the silence is broken. Their bond is sealed through the acknowledgment of the other’s pain, the personal histories arrive in a space where understanding difference creates possibility for healing and alliance.


Sheila Mysorekar
Dienstags gibt es Tantra-Sex
Politische Satiren über Rassismus, Sex und den Neandertaler
Unrast, 128 Seiten, 9.90 Euro
edition-asssemblage Bestellnr.: U 488

Klappentext:
Ist Oliver Kahn ein Homo Sapiens? Warum sind Pornografen so schlecht in Erdkunde? Und was passiert, wenn Tante Gudrun den Tantra-Sex-Kurs in der Volkshochschule belegt?

»Dienstags gibt es Tantra-Sex« sind politische Satiren über Rassismus, Sex und die Kombination von beidem, zum Beispiel die Vorgänge im Bett von Hans Weißwurst. Geschichten über das Deutschland von heute, Geschlechterbeziehungen aller Farben und Kombinationen, und bemerkenswerte Wahrheiten über internationale Politik – zum Beispiel, dass Fußpilz die stärkste Waffe der US-Söldner in Südamerika ist.

Die Journalistin Sheila Mysorekar greift in ihr Arsenal von schwarzem Humor und scharfer Analyse: Es gibt witzige Geschichten über die deutschen interkulturellen Beziehungen, vor allem zwischen Mann und Frau, ebenso wie Satiren über politische Besonderheiten aus aller Welt. Wir begegnen türkischen Rentnern im deutschen Altersheim, dem Azubi bei al-Qaida, sowie dem ultimativen Feind: der stalinistisch-islamistischen Kokainmafiosi.
Und nicht vergessen: Bauchtanz ist keine Lösung!


Mutlu Ergün
Kara Günlük
Die geheimen Tagebücher des Sesperado
Unrast, 164 Seiten, 13.00 Euro
edition-asssemblage Bestellnr.: U 600

Klappentext:
Seit Noah Sows »Deutschland Schwarz-Weiß« und Fatih Çevikkollus & Sheila Mysorekar »Der Moslem-TÜV« ist es offiziell: Es darf über Rassismus gelacht werden. Mutlu Ergüns »Kara Günlük -Die geheimen Tagebücher des SESPERADO« schließt an diese Tradition an. »Kara Günlük« ist junge, freche politische Satire und bringt den deutschen Bildungsroman auf das nächste Level. In seinen Tagebüchern zählt Sesperado nicht nur die Tage bis zur R.O.C., der Revolution of Color, dem Tag an dem sich alle People of Color (P.O.C.) vereinen, er trägt, oft auch auf sehr komische Art und Weise, mit seinen Lyrical-Guerrilla-Strategien dazu bei, diesen Tag näher zu bringen. Im »Kara Günlük« erfahren wir zum Beispiel, was man alles auf die Frage »Wo kommst du heeeer« antworten kann und was passiert, wenn ein P.O.C.-Revolutionär zur Bundeswehrmusterung gerufen wird. Sesperados Familien- und Freundeskreis entblößt immer wieder die unfreiwillige Komik des Alltagsrassismus und stößt damit Angehörige der Mehrheitsgesellschaft immer wieder aus ihrer Privilegien-Kuschelecke. »Kara Günlük – Die geheimen Tagebücher des SESPERADO« ist eine amüsante Anleitung, wie man rebellieren kann und gleichzeitig Spaß dabei hat.


Greg Jackson
Tötet den Bullen in eurem Kopf!
Zur US-amerikanischen Linken, White Supremacy und Black Autonomy
Übersetzt und herausgegeben von Gabriel Kuhn.
Unrast, 88 Seiten, 7.80 Euro
edition-asssemblage Bestellnr.: U 487

Klappentext:
Trotz der Wahl Barack Obamas zum Präsidenten der USA hat für viele radikale afroamerikanische AktivistInnen die Notwendigkeit eines revolutionären Schwarzen Befreiungskampfs nichts an Aktualität eingebüßt. Ein wichtiger Bezugspunkt für viele der in diesem Kampf engagierten Gruppen – etwa Anarchist People of Color – ist die von 1994 bis 1997 herausgegebene Zeitschrift »Black Autonomy«. Die Herausgeber, Greg Jackson und Lorenzo Komboa Ervin, verpflichteten sich einerseits einem internationalen Klassenkampf und versuchten mit ihrem Konzept einer »Black Autonomy« einen »Black Nationalism« zu überwinden; andererseits kritisierten sie die weiße US-amerikanische Linke unerbittlich für ihren strukturellen Rassismus und betonten die Notwendigkeit unabhängiger Schwarzer Organisation. Greg Jacksons »Autoritäre Linke: Bringt den Bullen in eurem Kopf um!« ist einer der in diesem Zusammenhang erschienenen Schlüsseltexte. In dem vorliegenden Band wird er durch ein rückblickendes Interview Jacksons ergänzt, das auch jüngere Entwicklungen innerhalb der revolutionären Bewegung der USA diskutiert.

“Sarrazin-Debatte” | Der Band vereint interdisziplinäre Analysen, Kritiken und Handlungsmöglichkeiten.

Sebastian Friedrich (Hg.)
Rassismus in der Leistungsgesellschaft
Analysen und kritische Perspektiven zu den rassistischen Normalisierungsprozessen der „Sarrazindebatte“
farb. Broschur, ca. 260 Seiten, 19.80 EUR [D]
edition assemblage, ISBN 978-3-942885-01-0
erscheint ca. August/September 2011

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Das mediale Ereignis der »Sarrazindebatte« führte zu einer breiten gesellschaftlichen Verschiebung nach rechts, enttabuisierte rassistisches Denken und verband in besonderer Weise Rassismus mit Elite- und Nützlichkeitsdenken. Dieses komplexe Ereignis wird in 15 Beiträgen mit unterschiedlichen theoretischen Perspektiven kritisch analysiert. Der Sammelband gibt Anstöße für den Alltag, die politische Praxis und die kritische wissenschaftliche Auseinandersetzung.

Mit Beiträgen von Moritz Altenried, Christoph Butterwegge, Sebastian Friedrich, Sabine Hess, Juliane Karakayali, Serhat Karakayali, Elke Kohlmann, Jörg Kronauer, Gabriel Kuhn, Jürgen Link, Charlotte Misselwitz, Marianne Pieper, Nora Räthzel, Hannah Schultes, Yasemin Shooman, Vassilis Tsianos und Regina Wamper.

Sebastian Friedrich lebt größtenteils in Berlin-Neukölln und ist Redakteur von kritisch-lesen.de, freier Mitarbeiter der Opferberatungsstelle ReachOut Berlin, Mitglied des AK Rechts und der Diskurswerkstatt des Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung (DISS) und aktiv im Netzwerk der edition assemblage in Münster.

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