Herausgeber_innengruppen

Herausgeber_innengruppen (HSGs) sind ein Grundstein der Edition und eine unserer Umsetzungen des Prinzips der Assemblage. Die Idee ist, dass Einzelpersonen Gruppen zu einem Thema organisieren und zu diesem regelmäßig Bücher veröffentlichen. Diese Gruppen nennen wir Herausgeber_innengruppen und ihre Bücher Reihen. Die Themen können sehr spezifisch sein wie etwa bei der Reihe Postkolonialer Posthumanismus oder z.B. das Buchformat bestimmen wie bei Cats who cater comix.


Das Logo der Reihe Witnessed

Witnessed

Witnessed is a book series published in a cooperation between edition assemblage and Limited to You. Its focus is on promoting the literature of Black authors who have lived in Germany.

From African-American GIs to Ghanaian exchange students, from African-Caribbean nurses to Black German musicians, from Black British IT specialists to African-Asian artists – peoples of the African Diaspora have lived in, shaped and have been shaped by Germany. The sharpness of our unique perspectives arises, among other things, from our mediation of multiple identities. Moreover, our access to other national contexts provides a means of comparison: we can say what Germany is, by having an example of what it is not. We can say what Germany has, because we have lived what it doesn’t have.

Mainstream Germany has traditionally told stories of Whiteness and homogeneity. However, in recent times, Black German voices have successfully gained in number and broader significance, both through breaking down barriers within the mainstream media, as well as creating our own outlets and publications. The Witnessed series contributes English language testimonies to existing “Black in Germany” accounts (both fiction and non-fiction) while simultaneously providing access to this literature to international English-speaking audiences.

Sharon Dodua Otoo, Series Editor
witnessed@limitedtoyou.com
www.witnessed-series.blogspot.com


Logo der Reihe Kritik_Praxis

Kritik_Praxis

Die Reihe kritik_praxis hat den Anspruch, linker Theoriebildung ein Forum der Auseinandersetzung zu bieten, und darüber(hinaus) in bestehende Verhältnisse zu intervenieren. Ihr Ausgangspunkt ist die Beobachtung einer zunehmenden Lücke zwischen akademischen Theoriedebatten und radikaler linker Praxis: Verliert erstere über theoretische Diskussionen gerne soziale und politische Kämpfe aus dem Blick, vernachlässigt linke Gesellschaftskritik oftmals die Auseinandersetzung mit neuen (erkenntnis-)theoretischen Entwicklungen und deren Bedeutung für die linke Praxis. Dieses gegenseitige Desinteresse versucht kritik_praxis zu überwinden – mit dem Ziel, neue theoretische Perspektiven für eine radikale Kritik an und Interventionen in gegenwärtige Macht- und Herrschaftsverhältnisse zu eröffnen.


Logo der Reihe Antifaschistische Politik (RAP)

Reihe Antifaschistische Politik (RAP)

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Cats who cater comix

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Postkolonialer Posthumanismus

ist eine Buchreihe, die von Student_innen und Mitarbeiter_innen der Fachgruppe Anglistik an der Universtität Bayreuth herausgegeben wird. Die Reihe schaut auf Zusammenhänge zwischen Rassismen, Speziesismen und dem Umgang mit Umwelt und Geschlecht. Das Ziel der Reihe soll sein, Verbindungen zwischen diesen oft seperat behandelten Feldern aufzudecken.


Get Well Soon

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Jour Fixe Initiative

Die jour fixe initiative Berlin besteht seit Oktober 1997. Mit Vortragsreihen zur Kritik von Herrschaft, Ausbeutung und Unmündigkeit bietet sie eine Plattform für die Diskussion und Theoriebildung innerhalb der radikalen Linken an und will einen Beitrag zur Überwindung kapitalistischer Vergesellschaftung leisten.


Kitchen Politics

Kitchen Politics – Queerfeministische Interventionen ist eine Buchreihe, die von dem gleichnamigen Kollektiv herausgegeben wird. Kitchen Politics veröffentlicht Beiträge zu linken politischen Debatten zu queerfeministischen Themen oder Perspektiven. Wir haben kein Interesse an kanonischen Meisterwerken oder philologischen Editionen, sondern wollen aktuelle Interventionen und eine radikale, bittersüße Kritik der Gesellschaft ermöglichen. Dabei bevorzugen wir die kleine und preiswerte Form für große und unbezahlbare Würfe: Bücher mit einem Thema und mehreren Texten und Bildern, in Form von Essays und Interviews, neuen Manifesten und historischen Dokumentationen, Intros und Outros – von Texten, die sich untereinander ergänzen, manchmal widersprechen und die Widerspruch provozieren wollen.

Kitchen Politics will klare Analysen und leidenschaftliche Kritik, befreit von der Korsage akademischer Seminare. Unsere Bücher sind klein, aber manchmal auch schwer, weil die Verhältnisse, die wir überwinden wollen, schwer zu durchschauen sind. Wir nennen sie Heteronormativität, Kapitalismus oder Patriarchat. Sie selbst nennen sich Normalzustand. Unser sonstiges Bedürfnis nach Abgrenzung hält sich in Grenzen. Kitchen Politics ist Teil einer internationalen und antinationalen, queeren und feministischen linken Szene und ist es zugleich leid, dass sich dort zu viel um sich selbst dreht. Die Szene ist nicht der alleinige Schauplatz, sondern der soziale und intime Ort, von dem aus wir die Gesellschaft als ganze infrage stellen und angreifen – um sie zu sozialisieren und zu intimisieren. Kitchen Politics plant den Aufstand aus der Küche, dem Schlafzimmer, dem Straßenstrich, der Fabrik, der Agentur, der Bürozelle, dem Bibliotheksplatz.

Unsere Bücher richten sich an Queers und Feminist_innen, Marxist_innen ohne Fahnen und Anarchist_innen in Anzügen, Bedfellows und Fuckbuddies mit Fragen, Frauen mit Bärten und Männer mit Problemen, Menschen ohne Geschlechter, linke Theorie-Nerds, Patti Smith, Do It Yourself- und Do It Together-Revolutionär*innen, Transgender Rioters und Blumenkinder, neugierige Normale und alle, die uns kennen, verstehen oder kritisieren wollen.

Kitchen Politics – Queerfeministische Interventionen
Schreibt uns unter kitchen_politics@riseup.net


Kritische Wissenschaften

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NoNo

Der NoNo Verlag hat im Mai 2017 nach acht Jahren seine Tätigkeit eingestellt. Die Bücher werden seitdem von der edition assemblage weiter vertrieben. Dem NoNo Verlag liegt das nichtnormative Konzept, das 2008 von Rita Macedo und Ben Böttger entwickelt und anschließend erstmalig in dem Kinderbuch Unsa Haus umgesetzt wurde, zu Grunde. Aus diesem ersten Buchprojekt ging der NoNo Verlag hervor.

Nicht fortgesetze HSGs