Das Nichtlebbare zu leben

Bolívar Echeverría
Das Nichtlebbare zu leben
Kritik der Moderne & Widerstand
Aus dem Spanischen von Lisa Ackermann
Mit einem Vorwort von Luis Hernández Navarro: »Notizen einer internationalistischen Generation«
Hrsg. Javier Sigüenza Reyes/Colectivo Malintzin
farbig, Broschur, 142×205 mm
ca. 256 Seiten, ca. 19.80 EUR [D]
ISBN 978-3-942885-51-5 | WG 973
Neuerscheinung ca. April 2015

Eine Diskussion über das »Empire« – aus der Sicht eines Autoren des globalen Südens: Die Kritische Theorie kehrt verändert an einen ihrer Ausgangsorte zurück.

Bolívar Echeverrías Kritische ­ Theorie ist eine radikale Kritik an der herrschenden kapitalistischen globalen Formierung. In seinem Begriff des »barocken Ethos« als einer historischen wie auch aktuellen Widerstands- und Überlebensform wird eine andere, noch zu schaffende Wirklichkeit erfahrbar und vorstellbar.

Autor:
Bolívar Echeverría, geboren 1941 in Riobamba in Ecuador, gestorben im Juni 2010 in Mexiko-Stadt, ist der meist diskutierte Philosoph Lateinamerikas und ein feinsinniger Essayist und Kritiker der politisch-kulturellen Entwicklung Lateinamerikas – in ihrer Spannung zum europäischen Kontinent.

Echeverría, enger Freund Rudi Dutschkes, Aktivist der Westberliner APO 1968, Vermittler zwischen ihr und den lateinamerikanischen Befreiungsbewegungen, lehrte ab 1975 im Fachbereich Ökonomie der Universidad Nacional Autónoma de México (UNAM), später Philosophie.

In der Bundesrepublik bekannt wurde Bolívar Echevérria 1968 durch die Herausgabe der ersten Che Guevara-Biografie (gemeinsam mit Horst Kurnitzky), als Übersetzer von Walter Benjamin, Georg Lukács und Bertolt Brecht ins Spanische.

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