Kitchen Politics (Hg.)

Sie nennen es Leben, wir nennen es Arbeit

Biotechnologie, Reproduktion und Familie im 21. Jahrhundert

Taschenbuch | 110*180mm

152 Seiten | 9,80€

978-3-942885-86-7 | 973

Oktober 2015

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Sie nennen es Leben, wir nennen es Arbeit ist eine feministisch und marxistisch inspirierte Analyse des globalen Marktes für Reproduktionstechnologien von den Autorinnen MelindaCooper und Catherine Waldby. Für sie ist dieses Projekt Ausgangspunkt grundlegender Analysen der aktuellen Transformationen von Arbeit, Reproduktion und Familie.
Das Buch dokumentiert sowohl einführende als auch neue vertiefende Arbeiten. Felicita Reuschling und Susanne Schultz von Kitchen Politics diskutieren mit ihnen, wie politische Kämpfe hier innerhalb und jenseits von Arbeitsverhältnissen aussehen könnten, beziehen die aktuelle deutsche Gemengelage mit ein und reflektieren, welche Auswirkungen der kapitalistische Realismus auf die Lebbarkeit utopischer Lebensformen hat.

Die Herausgeber*innen:

Das Herausgeber_innen-Kollektiv Kitchen Politics begreift queerfeministische Theorie und Praxis als Bestandteil linker Gesellschaftskritik, möchte Verbindungslinien zwischen verschiedenen politischen Diskussionen ziehen und mit klaren Analysen und leidenschaftlicher Kritik in aktuelle Debatten intervenieren.
Kitchen Politics sind: Mike Laufenberg, Felicita Reuschling, Susanne Schultz, Sarah Speck, Chris Tedjasukmana; ehemalige Mitglieder: Bini Adamczak

Wir trauern um unsere Freundin und Genossin Felicita Reuschling
Wir trauern um unsere Freundin und Genossin Felicita Reuschling. Feli war von Beginn an Teil unseres Herausgeber*innenkollektivs. Am 29. Juni 2019 ist sie nach kurzer schwerer Krankheit viel zu früh verstorben.
Das, was Kitchen Politics in den letzten acht Jahren ausgemacht hat, wäre ohne Feli nicht denkbar gewesen. Sie hat unsere inhaltliche Arbeit stark geprägt und vielen Ideen am beharrlichsten zu ihrer Umsetzung verholfen.

Nachruf für Felicita Reuschling

Rezensionen
Antje Schrupp: Ist Leihmutterschaft Arbeit? Rezension. Ort: Aus Liebe zur Freiheit. Notizen zur Arbeit der sexuellen Differenz vom 7. April 2016