Auf dem Kreuz­zug zu­rück

Die Proteste gegen christliche Fundamentalisten in Münster werden mit Prozessen überschüttet

Die christ­li­che Rech­te ist in Deutschland wieder auf dem Vor­marsch. In Münster und anderen Städten marschieren sie mit der Aktion “1000 Kreu­ze für das un­ge­bo­re­ne Leben”. Sie stellen sich gegen das Selbstbestimmungsrecht von Frauen. Abtreibung nennen diese Fundamentalisten nicht nur “Mord”, auch vor Vergleichen zur Eu­tha­na­sie und dem Ho­lo­caust (‚Ba­by­caust‘) schrecken sie nicht zurück.

In Münster stoßen sie dabei regelmäßig auf Widerstand. Doch nun werden die Gegendemstrant_innen mit Prozessen überhäuft. Besonders heikel ist hier der ungewöhnliche Vorwurf der „Ver­samm­lungs­spren­gung“, obwohl sich lediglich zu einer Gegenkundgebung versammelt wurde. Beobachter_innen der Prozesse halten diesen Paragraphen für ein Relikt, das nur selten bemüht wurde. Es besteht der Eindruck, dass mit diesem Griff in die juristische Mottenkiste, das Versammlungsrecht massiv eingeschränkt werden soll.

Über die Fundamentalisten und die Prozesse informiert der Weblog Gegen 1000 Kreuze:

Spen­den

Benötigt wird viel Geld, al­lein um die An­walts­kos­ten zu tra­gen. Bitte spen­det reich­lich. Auch klei­ne und/oder re­gel­mä­ßi­ge Be­trä­ge sind gern ge­se­hen.

Das Spen­den­kon­to ist das Konto der Schwarz-​Ro­ten-​Hil­fe Müns­ter.

Schwarz-​Ro­te-​Hil­fe Müns­ter
Stich­wort „14. März“
Kon­to-​Nr. 282 052 468
BLZ 440 100 46
Post­bank Dort­mund

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