Alles für alle!

20 Jahre nach dem Aufstand der Zapatistischen Befreiungsarmee (EZLN) im Süden Mexikos.

Jens Kastner
Alles für alle!
Zapatismus zwischen Sozialtheorie, Pop und Pentagon
Farb, Taschenbuchformat
120 Seiten, 12,80 EUR [D]
ISBN 978-3-942885-03-4

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Mit dem zapatistischen Aufstand in Chiapas/Mexiko von 1994 begann eine neue Phase der sozialen und politischen Mobilisierung gegen den neoliberalen Kapitalismus. Der Zapatismus gehört zu den faszinierendsten und einflussreichsten sozialen Bewegungen der letzten zwei Jahrzehnte.

Auch wenn die Bewegung um die Guerilla EZLN nicht mehr die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit genießt, sind die Auswirkungen und Effekte ihrer Revolte nach wie vor immens. Denn es gibt einen Zapatismus im weiteren Sinne, der die Gegebenheiten im mexikanischen Südosten weit überschreitet.

Das Buch begreift den Zapatismus als globalen Diskurs und zeichnet dessen Formen und Auswirkungen in so unterschiedlichen Bereichen wie den Forschungen zu sozialen Bewegungen, der entwicklungspolitischen Diskussion, den Kulturtheorien, im Pop und auch im Pentagon nach. Der Zapatismus erweist sich dabei selbst als Einsatz in die Sozialtheorie – als post-differenzialistische Perspektive.

Der Autor
Jens Kastner, Dr. phil, ist Soziologe und Kunsthistoriker. Er arbeitet zu Kultur- und Sozialtheorien sowie zu den Schnittstellen zwischen sozialen Bewegungen und künstlerischer Produktion, schreibt für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften und ist angestellt am Institut für Kunst- und Kulturwissenschaften der Akademie der bildenden Künste Wien.
www.jenspetzkastner.de

Dateien:

Cover (Presse)| Leseprobe (Inhalt & Einleitung)

Stimmen zum Buch

Rezension von Antje Gebel in analyse & kritik
Rezension von Zilman Massa in Lateinamerika Nachrichten [download als pdf]
Rezension von Torsten Bewernitz in graswurzelrevolution [download als pdf]
Rezenion von Gudrun Rath in MALMOE [download als pdf]
Rezension von Dominik Gilgenbach in ILA [download als pdf]

Rezension von Torben Ehlers, in DAS ARGUMENT, 301/2013

„Die Intention des Essays ist eine akademische, ist aber dank einer klaren Sprache und einem flüssigen Schreibstil auch für Nicht-Experten nachvollziehbar, was nicht selbstverständlich ist. Trotz des überschaubaren Umfangs stellt das Buch eine der intensivsten und genauesten Auseinandersetzungen des Zapatismus mit postmodernen Theorieansätzen dar, ohne sich in theorieinternen Diskursen zu verfangen.“

Postkarte

Alles für alle!    P2001  1,50 Euro | 10er Pack  9 Euro

Siehe auch zu diesem Thema:
Carlos Antonio Aguirre Rojas: GEHORCHEND BEFEHLEN. Die politischen Lektionen des mexikanischen Neozapatismus.

Termine:

Ist der Zapatismus ein Anarchismus?
Do. 14.2.2013, 19:30 Uhr [Flyer]
Interkulturelles Zentrum Don Quijote, Münster

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